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Blick in einen "Krisenraum" im Zentrum für Psychiatrie Südwürttemberg am 06.05.2013 in Zwiefalten (Baden-Württemberg). Am 08.05.2013 beraten das Sozial- und Justizministerium in Stuttgart nach der Flucht mehrerer Straftäter aus der Psychiatrie über Konsequenzen. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Beziehungsdrama in Haina

Tödliches Beziehungsdrama: Mann stirbt in Psychiatrie

Trag

Tragische Wende im Fall der tödlichen Messerattacke eines Familienvaters auf seine Lebensgefährtin im März in Nidderau (Main-Kinzig-Kreis) wird es keinen Prozess gegen den mutmaßlichen Täter geben. Der 36-jährige Mann ist in der forensischen Psychiatrie im mittelhessischen Haina gestorben. Nach dem Ergebnis der Obduktion könne ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden, sagte Oberstaatsanwältin Ute Sehlbach-Schellenberg am Mittwoch in Marburg.

Der Mann war nach der Bluttat in der Einrichtung untergebracht worden. Er soll am Abend des 22. März seine Lebensgefährtin bei einem Beziehungsdrama mit einem Messer verletzt haben. Die Frau starb wenige Tage später in einer Klinik an den Folgen. Der zunächst geflohene Mann war nach einer nächtlichen Suchaktion von der Polizei gefasst worden. Weil er als suizidgefährdet eingeschätzt worden war, hatte das Amtsgericht Hanau seine Unterbringung in der psychiatrischen Anstalt in Haina angeordnet.

 

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