Nachdem die Leiche eines 40-jährigen Familienvaters entdeckt worden war, gehen Einsatzkräfte der Polizei am 29.03.2016 durch eine Kleingartenanlage in Frankfurt am Main (Hessen). Wenige hundert Meter entfernt war am Ostermontag die Leiche des achtjährigen Sohnes des Mannes gefunden worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann zuerst den Jungen getötet und dann Suizid begangen hatte. Foto: Alexander Heinl/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
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Nachdem die Leiche eines 40-jährigen Familienvaters entdeckt worden war, gehen Einsatzkräfte der Polizei am 29.03.2016 durch eine Kleingartenanlage in Frankfurt am Main (Hessen). Wenige hundert Meter entfernt war am Ostermontag die Leiche des achtjährigen Sohnes des Mannes gefunden worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann zuerst den Jungen getötet und dann Suizid begangen hatte. Foto: Alexander Heinl/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Nach Mord an eigenem Sohn

Vater erhängt sich in Kleingartenanlage

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Der Vater des achtjährigen Jungen, den die Polizei gestern getötet in einem Opel Astra auf dem Rebstockgelände fand, hat sich erhängt. Eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft sagte am Nachmittag, dass der 40 Jahre alte, dringend tatverdächtige Mann seinem Leben in einer Kleingartenparzelle in Tatortnähe ein Ende gesetzt habe. Polizei und Staatsanwaltschaft hatten gegen den Vater wegen Mordverdachts ermittelt. Die Strafverfolger hatten eine umfassende Fahndung eingeleitet. „Diese ist nun beendet“, sagte die Behördensprecherin. Nach der Leiche des Sohnes werde nun auch die des Vaters obduziert. Wie der achtjährige Junge getötet wurde, teilte die Staatsanwaltschaft heute noch nicht mit. Die Familie, von der nun nur noch die Mutter am Leben ist, wohnte den Erkenntnissen zufolge in Frankfurt. Bei dem Wagen mit Groß-Gerauer Kennzeichen handelte es sich wohl um einen Firmenwagen. Der Vater war nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht vorbestraft. chc

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