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Containerbrand am Neujahrsmorgen in der Bad Homburger Gartenfeldsiedlung. +++ 3S PHOTO / Foto: Sven-Sebastian Sajak

Feuerwehr im Einsatz

Viele Brände: Silvesternacht hält Hessens Feuerwehren in Atem

Explodierte Böller und gezündete Silvesterkracher haben hessischen Feuerwehren einen turbulenten Jahreswechsel beschert. Neben zahlreichen brennenden Mülltonnen und Kleinbränden auf Balkonen brannte es heftig im Landkreis Kassel, wie die Feuerwehr am Donnerstag mitteilte. In Lohfelden-Vollmarshausen richtete bei einer Firma ein Brand aufgrund von Feuerwerk einen Schaden von rund 800 000 Euro an.

Explodierte Böller und gezündete Silvesterkracher haben hessischen Feuerwehren einen turbulenten Jahreswechsel beschert. Neben zahlreichen brennenden Mülltonnen und Kleinbränden auf Balkonen brannte es heftig im Landkreis Kassel, wie die Feuerwehr am Donnerstag mitteilte. In Lohfelden-Vollmarshausen richtete bei einer Firma ein Brand aufgrund von Feuerwerk einen Schaden von rund 800 000 Euro an.

In Kassel brannte der Dachstuhl eines Dreifamilienhauses. Der Schaden wurde auf 200 000 Euro geschätzt. Auch hier gab es keine Verletzten. In Immenhausen (Kreis Kassel) richtete ein Dachstuhl-Brand einen Schaden von 100 000 Euro an. Im mittelhessischen Alsfeld wurde ein Neunjähriger durch eine Schreckschusswaffe leicht verletzt, mit der eine Leuchtrakete abgefeuert werden sollte.

Viel zu tun gab es auch in Frankfurt. Ein brennender Dachstuhl verursachte einen Schaden von 150 000 Euro. Neben einer brennenden Gartenhütte und einem entflammten Sofa rückte die Feuerwehr bereits vor Mitternacht mehrfach aus, um entflammte Mülltonnen zu löschen.

Ähnlich erging es auch der Wiesbadener Feuerwehr: Neben qualmenden Mülltonnen brannten mehrere Balkone sowie Zimmer und Dächer in der Innenstadt. In allen Fällen gelang es der Feuerwehr nach eigenen Angaben, die Brände zügig zu löschen, so dass anliegende Gebäudeteile verschont blieben. Ebenfalls mehrfach unterwegs war der Rettungsdienst: Er kümmerte sich um Betrunkene oder leichtsinnige Feuerwerks-Zündler. Alle Fälle gingen glimpflich aus.

In Frankfurt war die Feuerwehr 79 Mal im Einsatz, der Rettungsdienst rückte 193 Mal aus. In den ersten drei Stunden des neuen Jahres meldete die Leitstelle Wiesbaden 142 Einsätze für Feuerwehr und Sanitäter.

Manche hatten sich in die Haare bekommen. Bei einem Streit zwischen zwei Gruppen wurden in Langenselbold (Main-Kinzig-Kreis) zwei junge Männer durch mehrere Messerstiche schwer verletzt.

In Ober-Ramstadt in Südhessen griff in einem Car-Port ein Feuer auf ein Auto über, das vollständig ausbrannte. Angrenzende Häuserwände wurden in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden wurde auf 100 000 Euro beziffert.

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