„Bomber“: An der Nachbarsgarage fing alles an

Helge Steinmann, Künstlername „Bomber“, gehört wohl zu den bekanntesten Namen der Frankfurter Graffiti-Szene. Schon mit 17 Jahren griff er erstmals zur Spraydose, als Versuchsobjekt diente damals

Helge Steinmann, Künstlername „Bomber“, gehört wohl zu den bekanntesten Namen der Frankfurter Graffiti-Szene. Schon mit 17 Jahren griff er erstmals zur Spraydose, als Versuchsobjekt diente damals die Garage der Nachbarn – die darüber alles andere als erfreut waren. Viel hat sich seitdem getan, dem illegalen Sprayen hat Steinmann längst abgeschworen. Dennoch warnt er vor einer Vorverurteilung von Graffiti-Künstlern: Dass Sprayer vor allem Sachbeschädiger seien, stimme so nicht. Schließlich hätte die Graffiti-Kunst immer auch ein kommunikatives und gestalterisches Element. Er muss es wissen, schließlich arbeitet Steinmann heute neben dem Sprayen auch als Kommunikationsdesigner. Durch seine Kurse werden schon Schüler an die Kunst des Sprayens herangeführt. Zu „Bombers“ Arbeiten gehören unter anderem die Gestaltung von 385 Metern Wand des Frankfurter Flughafens mit verschiedenen kulturellen Motiven Frankfurts wie Goethe, Flugzeugen oder der Skyline. Auch international ist der Künstler gefragt, vergangenes Jahr nahm er etwa am City Winter Lights-Lichtfestival in London teil.

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