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Nicht mehr viel steht vom Stallgebäude, in dem es brannte. Die neuen Boxen sind zum Teil aber kaum beschädigt.

Rettershof

Brandort freigegeben, aber Ursache weiter unklar

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Wer sich auch zum Brand am Rettershof äußert: Meist herrscht Rätselraten darüber, wie das passieren konnte. War es Brandstiftung? Oder Fahrlässigkeit, schließlich haben in der Nacht zwei Kinder im Heu übernachtet? Oder eine Selbstentzündung? Klarheit gibt es auch zehn Tage nach dem Feuer, das ein großes, gerade erst innen renoviertes Stallgebäude an der Nordseite zerstörte, noch nicht. Zwar ist die Brandursachenermittlung nach Auskunft von Polizeisprecher Johannes Neumann inzwischen an Ort und Stelle beendet und das Areal wieder für den Eigentümer, die Stadt Kelkheim, freigegeben. Doch die gesicherten Spuren müssten „noch abschließend bewertet werden“. Das geschehe eher im Büro, zum Teil aber auch noch durch Versuche, so Neumann. So werde zum Beispiel geschaut, unter welchen Bedingungen sich ein Heuballen selbst entzünden kann – eine sogenannte biologische Entzündung. Daher schließt der Sprecher weiter keine Ursache aus, „wir halten uns alle Optionen offen“. Ebenso offen ist, wann mit einem Ergebnis gerechnet werden kann. Die Ermittlungen bei dem Großbrand seien „umfangreich und schwierig“, es werde alles akribisch abgearbeitet.

Wer sich auch zum Brand am Rettershof äußert: Meist herrscht Rätselraten darüber, wie das passieren konnte. War es Brandstiftung? Oder Fahrlässigkeit, schließlich haben in der Nacht zwei Kinder im Heu übernachtet? Oder eine Selbstentzündung? Klarheit gibt es auch zehn Tage nach dem Feuer, das ein großes, gerade erst innen renoviertes Stallgebäude an der Nordseite zerstörte, noch nicht. Zwar ist die Brandursachenermittlung nach Auskunft von Polizeisprecher Johannes Neumann inzwischen an Ort und Stelle beendet und das Areal wieder für den Eigentümer, die Stadt Kelkheim, freigegeben. Doch die gesicherten Spuren müssten „noch abschließend bewertet werden“. Das geschehe eher im Büro, zum Teil aber auch noch durch Versuche, so Neumann. So werde zum Beispiel geschaut, unter welchen Bedingungen sich ein Heuballen selbst entzünden kann – eine sogenannte biologische Entzündung. Daher schließt der Sprecher weiter keine Ursache aus, „wir halten uns alle Optionen offen“. Ebenso offen ist, wann mit einem Ergebnis gerechnet werden kann. Die Ermittlungen bei dem Großbrand seien „umfangreich und schwierig“, es werde alles akribisch abgearbeitet.

Etwas Entwarnung gibt es bei den Pferden, die noch in der Klinik sind. Zweien gehe es besser, sagt Sadra Göb vom Reitstallbetreiber G & G Reitsport GmbH. Ein Tier werde am Montag operiert. Es bleibe abzuwarten, wie die Pferde die Behandlungen verkraften. Was den Wiederaufbau betrifft, ist Sandra Göb optimistisch. Alle Beteiligten „ziehen an einem Strang“. Am Donnerstag habe es bereits eine große Besprechung zu den Aufräumarbeiten gegeben, sogar ein Architekt mit im Boot gewesen. Sie hofft nun, dass zumindest 31 von 46 Tieren in zwei bis drei Wochen wieder zurück in ihren Stall können. Versicherungstechnisch seien hingegen „noch viele Fragen zu klären“. Über die Firma G & G ist auch eine Spendenaktion angelaufen. Das Hilfskonto von Helferin Laura Reinke hat die IBAN-Nummer DE 72 5109 1700 0020 6800 16.

(wein)

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