Neue Fahrbahnmarkierung

Damit Radfahrer sicherer durch Schöneck kommen

Damit Radfahrer sicherer durch Schöneck kommen, hat das Planungsbüro VAR aus Darmstadt ein Konzept ausgetüftelt, um an fünf Punkten in Kilianstädten und Büdesheim entsprechende Fahrbahnmarkierungen anzubringen und Bordsteine abzusenken. Innerhalb von Büdesheim hat man dabei zwei Bereiche an der B 521 im Blick, in Kilianstädten die Uferstraße, die Frankfurter Straße und die Hanauer Straße. Die Kosten dafür werden auf 71 000 Euro beziffert. Geplant ist darüber hinaus eine Neubeschilderung der Fahrradrouten für 9000 Euro, um die Radfahrer besser durch die Gemeinde zu lotsen. Bereits im Juni stimmte der Bauausschuss diesen Vorschlägen mehrheitlich zu.

Damit Radfahrer sicherer durch Schöneck kommen, hat das Planungsbüro VAR aus Darmstadt ein Konzept ausgetüftelt, um an fünf Punkten in Kilianstädten und Büdesheim entsprechende Fahrbahnmarkierungen anzubringen und Bordsteine abzusenken. Innerhalb von Büdesheim hat man dabei zwei Bereiche an der B 521 im Blick, in Kilianstädten die Uferstraße, die Frankfurter Straße und die Hanauer Straße. Die Kosten dafür werden auf 71 000 Euro beziffert. Geplant ist darüber hinaus eine Neubeschilderung der Fahrradrouten für 9000 Euro, um die Radfahrer besser durch die Gemeinde zu lotsen. Bereits im Juni stimmte der Bauausschuss diesen Vorschlägen mehrheitlich zu.

Dennoch sorgte das Vorhaben in der Sitzung der Gemeindevertretung am Donnerstagabend für Diskussionen. Konrad Jung (CDU) kritisierte, dass der Zustand der Schönecker Straßen sehr zu wünschen übrig lasse. Das berge auch für Fahrradfahrer Gefahren. "Für Piktogramme soll jetzt Geld ausgeben werden, für die Sicherheit fehlt das Geld", ärgerte sich Jung. Vor allem eine vorgesehene Maßnahme stieß ihm sauer auf: Am Ortseingang von Büdesheim aus Richtung Heldenbergen kommend ist vorgesehen, für Radfahrer eine Querung über die B 521 zu schaffen. Da der Radweg aus Heldenbergen am Ortseingang endet, fahren viele Radler bisher einfach auf dem Gehweg links neben der Straße weiter. Nun will man sie über die Straße auf einen neuen Schutzstreifen in Richtung Ortseingang lotsen. Die vorgesehene Querung sei aber "wie ein Zebrastreifen auf der Autobahn" und berge große Gefahren, empörte sich Jung.

Gernot Zehner, Fraktionsvorsitzender der Wahlalternative Schöneck (WAS), sah das ähnlich. Deshalb forderte er eine Änderung des Antrags. Der Gemeindevorstand solle die rechtlichen Grundlagen dafür prüfen, den Fahrradweg aus Heldenbergen bis zur Fußgängerampel an der Einmündung der "Burghohl" weiterzuführen, um dort für eine sichere Querung der Fahrbahn zu sorgen. Damit brachte er die Mehrheit der Gemeindevertretung auf seine Seite, obwohl Arthur Unkrich (FWG) zu bedenken gab, dass die Weiterführung des Radwegs bei den momentanen Gegebenheiten aus rechtlichen Gründen nicht möglich sei. Im Ausschuss seien all diese Probleme ausführlich diskutiert worden. "Die Maßnahmen werden zum Vorteil der Fahrradfahrer sein", sagte Unkrich. "Die Markierungen helfen allen."

Dieter Schulz (SPD) verwies darauf, dass Fahrbahnmarkierungen, wie sie jetzt in Schöneck vorgesehen seien, in Städten wie Frankfurt und Bad Homburg längst umgesetzt seien. Der geänderte Beschlussvorschlag wurde schließlich mit großer Mehrheit angenommen. Auch der Antrag der CDU auf Verkürzung der

Schließzeiten der Kindertagesstätten während der Sommerferien von drei auf zwei Wochen stieß bei einigen Gemeindevertretern auf Stirnrunzeln. Der Knackpunkt: Alle Kitas sollen gleichzeitig schließen, wobei kein Notdienst vorgesehen ist. Das hatte der Sozialausschuss kürzlich beschlossen.

FDP-Fraktionsvorsitzende Anke Pfeil und Barbara Neuer-Markmann, Fraktionssprecherin der Grünen, ging das jedoch zu weit. Man müsse für Familien in Notsituationen Betreuungsmöglichkeiten vorhalten. Varianten dafür sollten zumindest geprüft werden. Auf Antrag der FDP stimmte die Gemeindevertretung zu, dass der Antrag entsprechend geändert wurde.

In diesem Zusammenhang kritisierte SPD-Fraktionsvorsitzende Christina Kreuter jedoch, dass Entscheidungen von Ausschüssen in der Gemeindevertretung immer wieder infrage gestellt würden: "Ich verstehe dieses Prozedere nicht. Keiner verlässt sich mehr auf die Menschen, die in diesen Gremien arbeiten." Anke Pfeil hielt dagegen, dass sich manchmal eben neue Aspekte ergäben, die man berücksichtigen müsse.

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