„Diesel wird zu Unrecht kaputt geredet“

Als er von den Verwicklungen des Abgasskandals erfuhr, sei er aus allen Wolken gefallen, erzählt Auto Schmitt- Geschäftsführer Jürgen Hochheimer.

Als er von den Verwicklungen des Abgasskandals erfuhr, sei er aus allen Wolken gefallen, erzählt Auto Schmitt- Geschäftsführer Jürgen Hochheimer. Als Volkswagen-Händler habe ihn der Betrug genauso überrascht wie die Kunden. „Wir haben die Software nicht hergestellt“, sagt der 63-Jährige. Auch im Flörsheimer Autohaus gingen infolge der fehlerhaften Abgaswerte Beschwerden ein. Diese habe man ans Werk weitergeleitet, sagt Hochheimer. Viele Kunden seien verärgert darüber, dass in den USA ein Rückkauf illegaler Diesel-Fahrzeuge durchgeführt werde, während sich Deutsche wie Kunden zweiter Klasse vorkommen. Infolge des Skandals sei Auto Schmitt mit einem Kunden in einen juristischen Prozess verwickelt. Die meisten reagieren, laut Hochheimer, aber verständnisvoll. Aus seiner Sicht, ist es nun vor allem wichtig, das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen. „Diesel wird zu Unrecht kaputt geredet“, meint der Geschäftsführer. sas

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