+
Die Konrad-Haenisch-Schule platzt aus allen Nähten ? und bekommt nächstes Jahr den ersten von zwei geplanten Anbauten.

Konrad-Haenisch-Schule

Durch Neubauten endlich Platz für guten Unterricht

  • schließen

Die Konrad-Haenisch-Schule ist stetig gewachsen, auf heute fast 700 Schüler. Längst hat sie ein Platzproblem. Das sollen zwei Neubauten ändern.

Fachräume, erklärt die Schulleiterin Birgit Frenkel-Brand, sind an der Konrad-Haenisch-Schule schon seit langem Mangelware. „Wie haben keinen Kunstraum, weder für die Grundschule noch für die weiterführende Schule. Auch keinen Musikraum, kein Arztzimmer und auch kein Zimmer für Elterngespräche.“ Weil heute nicht nur 50 Lehrer an der Schule unterrichten, sondern zudem 14 Mitarbeiter der erweiterten schulischen Betreuung und die vier Schulsozialarbeiter des Vereins Kubi irgendwo Platz brauchen, ist auch das Lehrerzimmer längst zu klein. Und das, obwohl seit Jahren zwei Pavillon-Anlagen auf dem Schulhof stehen, in denen zehn Klassen unterrichtet werden. Höchste Zeit also, dass die Schule mehr Platz bekommt.

Der wird zurzeit geplant, wie Julia Schössler vom Amt für Bau und Immobilien (ABI) in der vergangenen Sitzung des Ortsbeirats 11 erläuterte. In zwei Bauabschnitten sollen nördlich und südlich des heutigen Hauptgebäudes für fast sechs Millionen Euro zwei Neubauten entstehen: Der erste, so hofft das ABI, ab 2020, der zweite einige Jahre später. Dabei wird nicht nur der aus den 1970er stammende, als Provisorium gedachte „IPI-Bau“ der Grundschule durch einen Neubau ersetzt. Auch die beiden Pavillon-Anlagen könnten dann verschwinden. Auch zurzeit fehlende Fachräume und ein größeres Lehrerzimmer hat die Stadt eingeplant. Der erste Neubau entsteht südlich des Hauptgebäudes und verlängert es bis fast an die Birsteiner Straße.

Dorthin wird auch der Haupteingang verlegt, der sich heute in der Lauterbacher Straße befindet. Das sei gut, denn dadurch verlagere sich der Verkehr der „Elterntaxis“ aus der Lauterbacher Straße hinaus, wo er ein Durchkommen für die Anwohner zeitweise unmöglich macht, findet SPD-Ortsbeirat Stephan Zilcher.

Der Neubau erhält einen Aufzug, über den künftig auch das alte Hauptgebäude barrierefrei zugänglich wird. Durch den gewonnen Platz werden nicht nur Lehrerzimmer und Bibliothek größer: Es wird unter anderem auch einen Kunst- und einen Musikraum geben.

Ist auch der zweite Neubau fertig, hat die Schule endlich den Platz, den ein moderner Unterricht benötigt. Sind dann auch die beiden Pavillons abgerissen, ist das Außengelände fast genauso groß wie heute – im Inneren aber gibt es wesentlich mehr Platz als bisher.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare