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Eine neue Heimat für Makkabi - Sportverein zieht um

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Eine jahrelange Suche geht zu Ende, der TuS Makkabi Frankfurt wird sesshaft. Für acht Millionen Euro entsteht am Dornbusch eine 21 000 Quadratmeter große Sportanlage.

„Wir fühlen uns endlich angekommen in Frankfurt. Das ist ein schönes Gefühl, besonders für einen jüdischen Verein“, freut sich Bela Cohn-Bendit, sportlicher Leiter des TuS Makkabi Frankfurt, dass die jahrelange Reise des Sportvereins mit bald beginnendem Bau der neuen Sportanlage zwischen Wilhelm-Epstein-Straße, Platensiedlung und Bundesbank nun endlich ein Ende gefunden hat. Zumindest für die meisten der rund 1400 Mitglieder – denn trotz der geplanten 21 000 Quadratmeter großen Anlage, werden dort „nur“ 24 von 28 Abteilungen des Vereins auch Platz haben.

Zwei Kunstrasenspielfelder, ein DFB-Minispielfeld, ein Multisportplatz, ein Basketballplatz sowie das dreistöckige, 2500 Quadratmeter große Multifunktionsgebäude inklusive Kraftraum und Sporthalle bieten endlich den Platz, das Potenzial des Vereins auszuschöpfen. Damit aber nicht genug, das Sportzentrum, das vom Büro „Albert Speer + Partner“ gebaut wird, eröffnet dem Verein auch gänzlich neue Möglichkeiten. „Wir werden endlich auch Frauenfußball sowie Blinden-Tennis und Rollstuhlbasketball anbieten können“, sagt Cohn-Bendit. 8,5 Millionen Euro wird die neue Anlage kosten, 4,5 Millionen übernimmt die Stadt, 700 000 das Land Hessen. Die restlichen 3,3 Millionen Euro muss der Verein stemmen, die Hälfte davon wiederum kommt vom Förderverein. Bis in die 1980er Jahre war der 1965 gegründete Sportverein am Dachsberg in Preungesheim beheimatet, wegen des Baus der Autobahn A 661 verlor er damals sein Gelände. Seitdem waren die Abteilungen über die Stadt verteilt, verbunden wird der Verein jedoch stets mit der Bertramswiese, der Heimat der Fußballer. „Dort teilen wir uns den Platz mit der Spvgg Kickers 1916 – auf Dauer ist es dort aber definitiv zu eng“, so der sportliche Leiter. Zudem gibt es dort keinen Kunstrasenplatz und kein Flutlicht.

Alles Sorgen, die sich der Verein künftig nicht mehr machen muss. Denn schon 2020 soll das neue Zentrum bezogen werden können. Noch in diesem Jahr soll mit dem Bau begonnen werden.

(jdi)

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