+
Nick Kircher (re.) und Christian Wassmuth (li.) mit Peter Cachola-Schmal und Christiane Cuticchio.

Stadtgeflüster

Wo essen und vor allem reden Pflicht sind

  • schließen

Sie wohnen auf der anderen Seite der Allerheiligenstraße. Klar, dass Christiane Cuticchio und

Sie wohnen auf der anderen Seite der Allerheiligenstraße. Klar, dass Christiane Cuticchio und Peter Cachola-Schmal , Chef des Architekturmuseums, bei der heutigen Eröffnung des Pop-Up-Restaurants der beiden Köche Nick Kircher und Christian Wassmuth vorbeischauen. Ein bisschen entspannen wollen sie, wenn sie von einer anderen Eröffnung kommen – jener im eigenen Museum mit dem Titel „Die immer neue Altstadt – Bauen zwischen Dom und Römer seit 1900“.

Das Pop-Up-Konzept von Kircher und Wassmuth gehört zum „Tor-Art-Space“-Projekt, das Ulf Appel und Anne Nowitzki auf die Beine gestellt haben (wir berichteten). Dabei werden Räume an der Allerheiligenstraße, die zuvor anders genutzt wurden, zu Kunsträumen. Etwa die Autowerkstatt, die zur Ausstellungshalle umfunktioniert wurde. Oder die einstige Wäscherei, die später ein Obst- und Gemüsegeschäft war und nun das gastronomische Konzept von Kircher und Wassmuth beherbergt. Im Fokus steht die Kommunikation, so sitzen die Gäste an nur einem Tisch. Die Tafel ist über zehn Meter lang und bietet 30 Menschen Platz. Diese sollen aber nicht nur essen und trinken, sondern den ganzen Abend über miteinander sprechen. Dass es hier nicht nur eine Freude ist, miteinander ins Gespräch zu kommen, sondern auch der Gaumen auf seine Kosten kommt – das zeigten die zwei Köche, die in Sterneküchen lernten, vergangene Woche bei Testläufen. Zufällig lernten sich Appel, Nowitzki und Kircher kennen und beschlossen ein Projekt zu starten. Zuvor betrieben sie ein privates Lokal im Westend.

(es)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare