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Martin Ramroth ist im Alter von 54 Jahren tödlich verunglückt.

Trauer

„Extrachord“-Gründer Martin Ramroth beim Paragliden tödlich verunglückt

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Martin Ramroth ist bei der Ausübung seines Hobbys im Alter von 54 Jahren tödlich verunglückt. Er verstarb am Montag beim Absturz mit einem Paraglider in der Provence.

Martin Ramroth ist bei der Ausübung seines Hobbys im Alter von 54 Jahren tödlich verunglückt. Er verstarb am Montag beim Absturz mit einem Paraglider in der Provence.

Martin Ramroth hat sich weltweit in der Chorszene einen Namen gemacht. An der Universität Mainz machte er sein Staatsexamen in Musik und Anglistik. Er erhielt seine erste chorleiterische Ausbildung in den Jahren 1984/85, während seiner Arbeit als musikalischer Assistent der Limburger Domsingknaben unter Domkapellmeister Professor Matthias Breitschaft. Von 1985 bis 1991 studierte er Schulmusik, Musikwissenschaft und Anglistik/Amerikanistik an der Universität Mainz, dabei Chor- und Orchesterleitung bei Professor Joshard Daus. Entscheidende Impulse erhielt er auf mehreren Meisterkursen für Chorleitung, unter anderem bei Kurt Suttner, Volker Hempfling, Wolfgang Schäfer, Georg Grün, Simon Halsey, Fred Sjöberg, Robert Sund, Maria Guinand, Frieder Bernius.

Nach dem Staatsexamen begann Ramroth einen Aufbaustudiengang Chorleitung am Peter-Cornelius-Konservatorium Mainz. Ein Stipendium führte ihn an die University of Kansas (USA), wo er mit einem Master’s Degree in Chordirigieren abschloss.

Der Name Martin Ramroths ist eng verbunden mit den Namen erfolgreicher Chöre, die von ihm gegründet wurden. Dazu zählten „Art of the voice“, „La Filia“ und „Extrachord“, die auf nationalen wie internationalen Wettbewerben Preise errangen. Ramroth war unter anderem mehrmals Preisträger beim Deutschen Chorwettbewerb. Zudem wurde er als Gastchorleiter zu zahlreichen Projekten eingeladen. Auch Kompositionen und Chorarrangements seinen Namen.

(kdh)

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