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Der Sieger Alexander Kristoff reckt im Ziel die Faust.

Eschborn-Frankfurt "Der Radklassiker"

Fünf Dinge, die Sie noch nicht über das Radrennen am 1. Mai wussten

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Über wie viele Kilometer ging das längste Rennen? Welche Nation ist am erfolgreichsten? Hier fünf Klugscheißer-Fakten zum Radrennen am 1.Mai.

1. am 1. Mai ist nicht nur ein Rennen, es sind 16.

Es ist der große Höhepunkt des fulminanten Rennsporttages, wenn um 12 Uhr die internationalen Weltklassenathleten zu ihrem Rennen aufbrechen. Doch das Radrennen am 1.Mai bietet weit mehr als das. Bei der Skoda Velotour können sich die Jedermänner in vier verschiedenen Distanzen messen. Zudem gibt es Rennen in den Nachwuchsklassen U23, Junioren, U17, U15, U13, U11, den Jahrgängen 2007-2009 und 2010-2012 sowie auf dem Laufrad. Darüber hinaus gibt ein Inklusionsrennen und die Skate-Challenge.

2. Der Mammolshainer Berg ist eine Einbahnstraße

200 Meter mit bis zu 23 Prozent Steigung: Der Mammolshainer Berg ist eine Instanz beim Radklassiker. Dabei ist er eigentlich eine Einbahnstraße und dürfte nur von oben nach unten befahren werden. Am Tag des Rennens selbst ist das natürlich kein Problem und die Wegführung ist entsprechend geändert, im restlichen Jahr begehen die angespornten Hobbyradler jedoch eigentlich eine Ordnungswidrigkeit. Das Ordnungsamt in Königstein verspricht jedoch ein Auge zuzudrücken: Hier geht Tradition vor!

3. Keine Nation gewann so häufig wie Belgien

In 55 Rennen gewann 17 mal ein Fahrer aus Belgien. Schon gleich die erste Ausgabe 1962 konnte mit Armand Desmet ein Belgier gewinnen. Dann ging es Schlag auf Schlag und bis ins Jahr 1992 spielten weitere 16 Male die belgische Hymne im Ziel. Dann begann die Zeit der Deutschen, die bis ins Jahr 2011 ihren bisherigen drei Siegen neun weitere hinzufügen konnten.

4. Nur vier Sportlern gelang es, das Rennen zweimal hintereinander zu gewinnen

Dass man einen Sieg beim Frankfurter Radklassiker nicht geschenkt bekommt, zeigt ein Blick in die Siegerlisten. Nur vier Sportlern gelang es das Rennen zweimal nacheinander zu gewinnen: Ludo Peeters (82/83), Phil Anderson (84/85), Fabian Wegmann (09/10) und mit sogar drei Siegen in Folge Alexander Kristoff (14/16/17) – Im Jahr 2015 musste das Rennen aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. Mehrmal gewinnen, jedoch mit Jahren Abstand, konnten darüber hinaus Georges Pinens (69/73), Jean-Marie Wampers (86/89) und Erik Zabel (99/02/05).

5. Das längste Rennen ging über 279 Kilometer

Diese Rekordstrecke wurde im Jahr 1964 gefahren. Der Sieger kam aus Belgien und hieß Clement Roman, wobei die Veranstalter sich dabei gar nicht so sicher waren. Niemand kannte den jungen Sportler und so waren sich die Gratulanten bei der Siegerehrung nicht sicher welcher sein Vor- und welcher sein Nachname war. Schlussendlich wurde der Athlet bei der Ehrung einfach selbst gefragt und konnte das Rätsel lösen.

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