Feuerwehreinsatz

Gas-Alarm war Abluft aus dem Industriepark

Die Ursache für den Gas-Alarm in Höchst ist geklärt: Der Geruch stammte aus einem Betrieb der Corden BioChem GmbH im Industriepark Höchst.

Die Ursache für den Gas-Alarm heute Morgen in Höchst ist geklärt: Der Geruch stammte aus einem Betrieb der Corden BioChem GmbH im Industriepark Höchst. Nach Angaben des Lagezentrums des Industrieparks war dort um 8.40  aus bisher ungeklärter Ursache Anlagenabluft aus der Herstellung eines Zuckerderivates ausgetreten. Aus diesem Grund war es zu Geruchsbelästigungen und zu Anrufen besorgter Anwohner gekommen. Der Geruchsaustritt wurde gestoppt.

Betroffen waren aufgrund der vorherrschenden Windrichtung die Stadtteile Höchst und Unterliederbach.

Messungen von Berufsfeuerwehr und Umweltmesswagen des Industrieparks konnten keine Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung oder für Mitarbeiter feststellen.

In Höchst waren Berufs- und Freiwillige Feuerwehren im Einsatz, im Industriepark die Werkfeuerwehr: Zuerst war man von einem Erdgasleck ausgegangen, weil die Anlagen-Abluft sehr ähnlich dem Geruchsstoff riecht, der  Erdgas üblicherweise zugesetzt wird Das in dem betroffenen Betrieb hergestellte Zuckerderivat dient als Zusatzstoff in der Lebensmittelherstellung. Die zuständigen Behörden wurden umgehend informiert.

Aktuelle Informationen gibt es auch im Internet unter und auf Twitter unter @EinsatzstabIPH.

Für die Nachbarn des Industrieparks Höchst steht außerdem unter der Telefonnummer 069/305-4000 ein Bürgertelefon zur Verfügung.

Corden BioChem bittet die Anwohner und Nachbarn für die entstandene Belästigung um Entschuldigung. Corden BioChem ist ein industrieller Produktionspartner für biotechnologisch hergestellte Produkte im Bereich von Feinchemikalien, Enzymen und pharmazeutischen Wirkstoffen und ist ein Unternehmen der ICIG Gruppe. Die International Chemical Investors Group (ICIG) ist eine im Privatbesitz befindliche Industrieholding mit Beteiligungen an chemischen und pharmazeutischen Betrieben mit insgesamt über 2 Mrd. Euro Umsatz und mehr als 6.000 Beschäftigten. ICIG konzentriert sich derzeit auf drei wesentliche Plattformen: Pharmazeutika innerhalb der CordenPharma Gruppe, Feinchemie innerhalb der WeylChem Gruppe sowie Chlorvinylprodukten innerhalb der VYNOVA-Gruppe.

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