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Da die Quelle verkeimt ist, ist der Milchbrunnen in Bad Soden gesperrt. Auch der Glockenbrunnen (nicht abgebildet) ist außer Betrieb.

Reinigung

Glocken- und Milchbrunnen gesperrt

Der Glocken- und der Milchbrunnen in Bad Soden sind seit vergangenem Mittwoch gesperrt, wie die Stadt mitteilt. Es ist damit zu rechnen, dass die Quellen erst in rund zwei Wochen wieder freigegeben werden können.

Der Glocken- und der Milchbrunnen in Bad Soden sind seit vergangenem Mittwoch gesperrt, wie die Stadt mitteilt. Es ist damit zu rechnen, dass die Quellen erst in rund zwei Wochen wieder freigegeben werden können. Sie müssen nun gereinigt und desinfiziert werden.

Dass das Wasser verkeimt ist, wurde durch eine Kontrolluntersuchung festgestellt. Diese Proben überprüft das Institut Fresenius laut der Stadt Bad Soden monatlich – denn die Mineralquellen gelten als Arzneimittel, weil sie gegen verschiedene Beschwerden wirken.

Warum sich nun Keime im Quellwasser der beiden Brunnen befinden, ist nicht genau zu sagen. Das sei in den meisten Fällen nicht möglich, wie Pressesprecher Wolfgang Heidecke erklärt. Klar ist aber, dass die Verschmutzung von außen kommt. Deshalb weist die Stadt aus gegebenem Anlass noch einmal darauf hin, worauf Bürger, die die Quellen nutzen, achten sollen:

Die Gefäße, mit denen Wasser entnommen wird, sollten sauber sein und nicht direkt an den Auslauf gehalten werden. Zudem sollten Hände, Schuhe und andere Gegenstände nicht in der Quelle gereinigt werden. Die Stadt bittet außerdem darum, Kinder nicht im Brunnen spielen zu lassen und Hunde von ihnen fernzuhalten.

Weitere Informationen gibt es unter Telefon (0 61 96) 2 08 - 3 58 bei der Stadtverwaltung.

(wal)

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