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Hassbriefe in der Warte

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Von: Enrico Sauda

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Redakteurin Kerstin Schellhaas und Volontär Dominik Rinkart geben beim ?Hate Slam? in Frankfurt einen Einblick in den Umgangston mit Journalisten.
Redakteurin Kerstin Schellhaas und Volontär Dominik Rinkart geben beim ?Hate Slam? in Frankfurt einen Einblick in den Umgangston mit Journalisten. © BERNDKAMMERER@GMX.NET (Presse- und Wirtschaftsdienst)

Schmäh- und Hassbriefe – die gab’s gestern im Lokal in der Friedberger Warte beim „Hate Slam“ für die gut 200 Besucher auf die Ohren. Im Rahmen der „Sommernächte“ trugen die Redakteure Kerstin

Schmäh- und Hassbriefe – die gab’s gestern im Lokal in der Friedberger Warte beim „Hate Slam“ für die gut 200 Besucher auf die Ohren. Im Rahmen der „Sommernächte“ trugen die Redakteure Kerstin Schellhaas und Dominik Rinkart (Frankfurter Neue Presse), Stefan Krieger, Katja Thorwarth und Arnd Festerling (Frankfurter Rundschau) sowie Werner D’Inka (Frankfurter Allgemeine Zeitung) vor, welch garstige Zeilen von Lesern an die Zeitungsmacher geschrieben werden. Das Ganze unter der Überschrift „Sehr geehrtes Herr Arschloch“. „So wie wir Journalisten beschimpft werden, ist es toll, dass sich junge Kollegen für den Beruf begeistern“, sagt Schellhaas über Volontär Rinkart. Und gibt eine Kostprobe: „Du von Gott verlassener dreckiger Schweinepriester. Perverse Drecksau mit Eselsohren. Du sollst Qualen erleiden, die sich kein Mensch vorstellen kann.“

(es)

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