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Esther Schapira und Franz Zlunka im Presseclub

Ausstellung

Hinterm Pflasterstrand geht’s weiter

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Er war der Kantinenwirt der Stadtzeitung „Pflasterstrand“, die 1976 erstmals erschien. Gestern war er der Gastgeber der Ausstellung „Sous les pavés, la plage“ – Der Pflasterstrand als

Er war der Kantinenwirt der Stadtzeitung „Pflasterstrand“, die 1976 erstmals erschien. Gestern war er der Gastgeber der Ausstellung „Sous les pavés, la plage“ – Der Pflasterstrand als Sprachrohr der 68er-Bewegung: Franz Zlunka in seinem Lokal „Herr Franz“ an der Ulmenstraße. „Ich weiß noch, dass die Redakteure viel Sekt, leichtes Essen und etliche Digestive brauchten, um zu besprechen, was ansteht.“ Auch für die heutige Abteilungsleiterin Politik beim Fernsehen des Hessischen Rundfunks war die Zeit beim „Pflasterstrand“ prägend. Dort habe Esther Shapira „eine gute grundsätzliche Haltung und alles kritisch zu hinterfragen“ gelernt.

„Es war mein Einstieg in den Journalismus“, erinnert sich die 57-Jährige, die von 1985 bis 1986 noch etwas anderes lernte: Sich in einer männerdominierten Journalistenwelt durchzusetzen. Ihr erster Artikel, den sie für den „Pflasterstrand“ schrieb, war eine Kritik zu „Wir wissen nicht, was morgen wird, wir wissen wohl, was gestern war“ von Peter Sichrovsk y . „Es war ein Hardcoretraining, sich gegen Männer wie Tom Königs , Johnny Klinke , Daniel Cohn-Bendit oder Matthias Beltz durchzusetzen. – die Herren der Spontiszene.“

(es)

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