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150 Helfer fürs Sommerturnier nötig

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Viele Hände, schnelles Ende: Am Samstag hat der Usinger Reitverein mit den Vorbereitungen für sein Sommerturnier am kommenden Wochenende begonnen. Hier werden die Bauelemente für die Hindernisse auf dem Springparcours verladen. © Schneider

Usinger Reitverein bekommt Hilfe von Schützen, UTSG und UCV

Usingen -Wenn am kommenden Freitag um 10 Uhr die ersten Reiterinnen und Reiter zur Auftaktprüfung des Sommerturniers beim Reit- und Fahrverein Usingen (RFV) ins Dressurviereck einreiten und drei mit Prüfungen vollgestopfte Turniertage anstehen, kann Vereinschefin Andrea Müller aufatmen. Hinter ihr und der Armada von Freiwilligen liegen dann Tage der Anspannung.

Es galt Arbeit zu erledigen, sehr viel Arbeit, bis das Dressurviereck und der Springplatz perfekt vorbereitet waren. Der RFV hat darin Erfahrung, und doch musste die Maschinerie der Arbeitseinsätze nach zwei Jahren der Pandemie auch erst einmal wieder in Gang kommen.

Lange war man beim RFV noch skeptisch. Würde es wieder möglich sein, das Turnier durchzuführen? Im März gab es dann Klarheit: "Wir machen es, und es wird wie immer - richtig gut", so ähnlich dürfte die Botschaft des Vorstandes gelautet haben. Seit letztem Samstag gibt es keinen Zweifel mehr daran, dass es "gut" wird. Viele Helfer standen auf Zuruf der Vereinschefetage mit Andrea Müller und Manfred Reuter zum Arbeitseinsatz parat.

Hindernisse aufbauen

Die in Eigenarbeit gebauten Richterhäuschen am Dressurviereck mussten für ihre Premiere klargemacht werden. Es galt, die Fangständer, Stangen und Dekorelemente der Hindernisse für die Springprüfungen aus dem Lager zu holen, sie vom Staub der letzten beiden Jahre zu befreien, nach Farben so zu sortieren, damit die Einzelteile draußen auf dem Platz auch zusammenpassen. Das alles musste dann auf Anhänger geladen und zum Springparcours transportiert werden. Bei vielen "Sprüngen", wie die Hindernisse von den Reitern genannt werden obwohl sie ja gar nicht selbst springen, sondern mit Anlauf übersprungen werden müssen, haben sich Sponsoren mit ihren Schriftzügen verewigt. Dafür gibt es für den Verein Geld für die Ehrenpreise. Bei einem Sprung musste der RFV aber selbst zahlen. Für die Farbe. Und darauf ist Andrea Müller sehr stolz: "Unsere Jugend wollte ihren eigenen Sprung bemalen, mit unserem blauen Vereinslogo." Sportlich ist beim Reitturnier alles beim alten. Fast. "Wir richten dieses Jahr erstmals die Meisterschaft im Bezirksreiterbund Lahn-Dill aus", kündigt Pressewartin Nadja Altmannsberger den neuen Programmpunkt an.

Über das Wetter beim Turnier macht man sich keine großen Sorgen, es dürfte "schön", vielleicht sogar "schön heiß" werden. Mehr Schweißtropfen treibt Müller da schon die Wasserversorgung auf die Stirn. "Bei Hitze müssen die Plätze gewässert werden, damit alle Teilnehmer gleichgute Bedingungen vorfinden. Ich glaube aber, dass wir mit dem Wasser hinkommen."

Entspannt ist Andrea Müller auch was die Dienste beim Turnier anbelangt. "100 Helfer bringen wir selbst auf die Beine, das reicht aber nicht, weshalb wir froh und dankbar sind, dass uns der UCV, die UTSG und die Schützen mit Personal aushelfen, so dass wir insgesamt auf 150 Kräfte zurückgreifen können." Während das Team in der Meldestelle eher klein ist, sind allein in der Küche 50 Helfer umschichtig am Werk. Das ist auch nötig, denn die Reitturniere sind dafür bekannt, dass es beim Essen ein Problem gibt - die Qual der Wahl: Schnitzel, Pommes, Gyros, Würstchen, Nudeln mit Haschee, Quark . . as

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