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39 mit "Eins" vor dem Komma

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CWS verabschiedet Abiturienten - Besondere Leistungen ausgezeichnet

Usingen -Mit dem Abiturzeugnis in der Hand wurden am Freitag 89 Schüler der Christian-Wirth-Schule (CWS) in Usingen in die Welt entlassen. Sage und schreibe 39 von ihnen haben in ihrem Zeugnis eine "Eins" vor dem Komma stehen.

"Alle haben einen würdigen Abschied verdient", stellten Schulleiter Hans-Konrad Sohn und Tutor Kevin Sussmann fest. Sussmann reflektierte die gemeinsame Zeit mit den Schülern, die seit Corona nicht immer einfach gewesen sei, stellte aber fest: "Glück findet man auch in der finstersten Stunde, wenn man weiß, wie das Licht angeht oder wie Videotreffen funktionieren."

Sohns blickte - an die Elternschaft gewandt - zuversichtlich in die Zukunft und rief allen Schulabgängern zu: "Nehmt das Heft des Handelns in Eure Hand und macht das Beste draus. Nebenbei machte der Schulleiter Werbung für den Lehrerberuf.

Im Namen der Abgänger hielten Janine Rinke und Adrian Witka die Ansprache der Abiturienten. Sie blickten zurück auf das, was Spuren hinterlassen hat. Geprägt habe diesen Jahrgang vor allem das Pandemiegeschehen der vergangenen beiden Jahre, aber auch so mancher Lehrer. "Für das Leben haben wir Eigenverantwortlichkeit gelernt, aber auch Ehrgeiz, Neugierde und wie man seine Träume leben kann", so Witka und ergänzte: "Nicht gelernt haben wir, wie man eine Steuererklärung macht." Rinke sagte: "Das war der erste große Lebensabschnitt", und rief ihren Mitschülern ganz im Sinne des diesjährigen Abi-Mottos "It's gone be legendary" zu: "Seid mutig und traut Euch etwas."

Im Namen des Schulelternbeirates hielt Patrick Bach eine kurze, aber launige Rede. Er freute sich besonders über den hohen Anteil an Einser-Kandidaten, eine Abiturientin hat sogar eine glatte 1,0 erreicht. Außerdem appellierte er an die Eltern: "Jetzt ist es an der Zeit, die jungen Erwachsenen loszulassen."

Die Welt ein wenig besser machen

Für den Förderverein sprach Reinhard Henhappl. Angesichts von Problemen wie Klimawandel, Pandemie und Krieg in der Ukraine riet er den Schulabgängern: "Nutzen Sie Ihr Wissen für eine Funktion, die Sie ausfüllen möchten, dann werden Sie es schaffen, unsere Welt ein bisschen besser zu machen."

Wie üblich wurden nicht nur die Jahrgangsbesten ausgezeichnet. Silke Baer, Fachbereichsleiterin für Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik, überreichte auch Urkunden und Preise von wissenschaftlichen Gesellschafen an folgende Schüler:

Die höchste Auszeichnung des Tages, der Karl-von-Frisch-Abiturientenpreis für die hessenweit besten Abiturienten im Fach Biologie ging an Maja Hoffmann.

Robin Gerisch erhielt den Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Wie die Fachbereichsleiterin betonte, absolviert der begabte junge Mann auch bereits ein Frühstudium in Physik.

Der Abiturpreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker wurde gleich an drei CWS-Schüler verliehen, und zwar an Simon Finger, Jennifer Kratz und Laura-Marie Stier. Kevin Petzold erhielt nicht nur die Auszeichnung der Deutschen Mathematik-Vereinigung, sondern genau wie Mika Leut und Marie Schygulla auch den Preis der Gesellschaft für Informatik. Den Preis des Deutschen Altphilologen-Verbandes überreichte Fachsprecher Gerrit Rink für besondere Leistungen in den alten Sprachen, konkret in Latein, an Hannah Groß und Sence Güdük.

Umrahmt wurde die feierliche Entlassung der Abiturienten von Schülern aus dem Leistungskurs Musik Q4. Was diese präsentierten, war nicht nur gut einstudiert und ausdrucksstark interpretiert. Das Arrangement von "Hijo De la Luna" stammte sogar von Mareike Kollak, einer der Schülerinnen.

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