1. Startseite
  2. Region
  3. Hochtaunus

Alles auf einen Blick

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

HP_0LOK09TZH-B_152757_4c_2
Karin Schütz und Thomas Pauli freuen sich zusammen mit Roswitha Brenner und Nancy Bock (von links) über die neue Homepage der Stadt Neu-Anspach. © FRIEDRICH

Neu-Anspach hat eine neue und gut strukturierte Homepage

Neu-Anspach -Wer sich seit Dienstag auf der Homepage der Kleeblattstadt herumgetrieben hat, dem wird es sicherlich sofort ins Auge gefallen sein: Die Stadt Neu-Anspach hat eine neue Homepage. Und was für eine: modern, benutzerfreundlich, übersichtlich geordnet und logisch strukturiert. Nun ist es ein Kinderspiel, auch tatsächlich das zu entdecken, was man gesucht hat. Und zwar nicht nur am PC, sondern auch auf dem mobilen Endgerät.

Gibt man im Internet "Neu-Anspach" als Suchbegriff ein, so wird man auf eine völlig neu gestaltete Startseite geleitet, die selbst schon zahlreiche Informationen bietet. Angefangen bei vier Reitern (Rathaus & Politik, Leben in Neu-Anspach, Bauen & Umwelt, Wirtschaft & Tourismus) finden sich weiter unten Kacheln, die direkt zu den wichtigsten aktuellen Themen verlinken, wie die aktuelle Corona-Lage, die Wasserampel, Vollsperrungen oder aber die Solarkampagne. Weiter unten finden sich direkt Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen. Der Clou: Vereine oder Veranstalter können dort unter einem Button ihre Veranstaltungen selbst anmelden.

Da das Online-Zugangsgesetz bis Ende des Jahres umgesetzt werden muss, haben sich Roswitha Brenner und Nancy Bock, welche die neue Homepage in etwa einem halben Jahr erstellt haben, mächtig ins Zeug gelegt.

Viele Wege

führen nach Rom

Und tatsächlich führen auf der neuen Homepage viele Wege nach Rom. Denn nicht nur die Suchfunktion leitet den Besucher der Internetseite an die entsprechende richtige Stelle, sondern auch die Navigation über die entsprechenden Reiter.

Dabei können die Informationen auf der Homepage in zahlreichen Fällen den Gang ins Rathaus ersparen. Denn die meisten Formulare findet man digital auf der Homepage. Dazu haben Brenner und Bock eine breite Auswahl an Formblättern der Stadt, des Hochtaunuskreises und des Hessenfinders in mühsamer Kleinarbeit verknüpft und Links dazu in die Homepage integriert. Dies erspart sowohl dem Bürger als auch der Verwaltung viel Zeit. Möchte man sich beispielsweise über die Hundesteuer informieren, so gibt man den Begriff einfach in die Suchleiste ein und die Homepage spuckt den Ansprechpartner sowie Links zur An- und Abmeldung eines Hundes plus weiterführende Informationen aus.

Kinderleichte Suche

Auch die Suche nach einem Mitarbeiter gestaltet sich nun kinderleicht. Das Verzeichnis ist alphabetisch sortiert, und wenn man nach einem bestimmten Thema schaut, so ist auf der Homepage immer der jeweilige Ansprechpartner genannt.

Zugang zum Ratsinformationssystem der Stadt ist ebenso möglich wie Information über Vereine, Sport, Kultur sowie Kindergärten. Selbst aktuelle Bebauungspläne oder Offenlagen finden sich auf der Website - nebst der Funktion, online Stellungnahmen dazu abgeben zu können. Unter dem letzten Unterpunkt "Wirtschaft und Tourismus" finden sich neben einem Leerstandsmanagement auch Hinweise auf touristische Attraktionen.

"In dieser Homepage steckt irre viel Arbeit", betonen Bürgermeister Thomas Pauli (SPD) und Karin Schütz, Leiterin Leistungsbereich Zentrale Steuerung, gleichermaßen. Der neue Internetauftritt sei schon lange überfällig und lange geplant gewesen. Denn die bisherige Homepage hätte die Anforderungen des Onlinezugangsgesetzes nicht umsetzen können. Nun aber ist alles komplett neu gestaltet. "Wir wollten kein Copy and Paste, sondern haben alle Mitarbeiter darum gebeten, neue kurze Texte für ihren Fachbereich anzufertigen", betont Brenner.

Wünsche

integriert

Jeder Mitarbeiter habe Anregungen und Wünsche äußern können, die, soweit möglich, integriert wurden. Auch wenn das etwa 20 000 Euro teure Projekt bereits im Dezember 2021 gestartet ist, so haben Brenner und Bock erst im März angefangen, die neue Homepage zu bauen - und zwar in zahlreichen Stunden außerhalb der üblichen Regelarbeitszeit. Eine Arbeit, die sich tatsächlich gelohnt hat. "Das, was die beiden da geleistet haben, ist ganz große klasse", betont Schütz.

Auch interessant

Kommentare