Einkommenssteuererklärung

Ein Anruf, der Geld sparen hilft: Expertinnen beantworten heute Fragen

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Beschäftigt man sich mit seiner Steuererklärung, tauchen die Fragen fast von alleine auf. Kann ich die Heizungswartung steuerlich geltend machen? Und wenn ja, wie? Inwieweit kann ich die Kosten für die Ausbildung meines volljährigen Kindes in der Steuererklärung berücksichtigen? Und: Muss ich überhaupt bei meinem Einkommen eine Steuererklärung abgeben? Antworten auf diese und andere Frage gibt es heute von 11 bis 13 Uhr bei unserer Telefonaktion.

Zettel und Papier bereit gelegt, am besten auch noch die Steuerformulare und Bescheide griffbereit – so ist man bestens gerüstet für die heutige gemeinsame Telefonaktion von Finanzamt und Taunus Zeitung. Von 11 bis 13 Uhr beantworten Anke Drost und Carmen Weihmann von Finanzamt Bad Homburg Fragen unserer Leser rund um die Steuererklärung. Anke Drost ist in dieser Zeit unter der Rufnummer (0 61 72) 92 73 12 zu erreichen, Carmen Wichmann unter der Telefonnummer (0 61 72) 92 73 14 .

Die Zeiten, in denen man zur Steuererklärung auch gleich noch einen Leitz-Ordner voll mit Quittungen und Belegen abgeben musste, sind seit diesem Jahr vorbei. Die Belegvorlagepflicht wurde in eine Belegvorhaltepflicht umgewandelt. Aber was heißt das eigentlich genau? Muss ich tatsächlich nach wie vor jeden Beleg aufheben, der für meine Steuererklärung relevant ist?

Das ist tatsächlich so, weiß Diplom-Finanzwirtin Carmen Wichmann. Denn wenn das Finanzamt die Angabe des Steuerpflichtigen prüft und sich Fragen ergeben, dann müssen gegebenenfalls einer oder mehrere Belege vorgelegt werden. Am besten also die Unterlagen wie gehabt zusammenstellen, nur dass man dann den Ordner nicht beim Finanzamt abgibt, sondern ihn zu Hause ins Regal stellt, damit im Falle eines Falles tatsächlich alles griffbereit ist.

Doch muss ich überhaupt als Rentner eine Steuererklärung machen? Wie hoch sind meine Freibeträge? Welche Anlagebögen muss ich meiner Steuererklärung anfügen? Und wie kann ich energetische Sanierungen in meiner vermieteten Immobilie geltend machen? Ist es ratsam für mich, die Steuerklasse zu wechseln? Und nicht zuletzt: Muss ich das im Jahr 2017 bezogene Krankengeld in meiner Steuererklärung angeben? Auch da wissen Anke Drost und Carmen Wichmann genauestens Bescheid und geben gerne Auskunft.

Was die beiden Expertinnen aber nicht dürfen, ist eine Steuererklärung komplett durchzusprechen. Denn das dauert einfach zu lange. Auch eine Steuerberatung ist ausdrücklich den Steuerberatern vorbehalten.

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