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Arbeitsmarkt trotzt dem Ukraine-Krieg

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Hochtaunus -Der Arbeitsmarkt trotzt aktueller Situation. "Mit der Aufnahme der ukrainischen Flüchtlinge gewinnen wir trotz der schlimmsten Umstände fachlich sehr gut qualifizierte Beschäftigte, die uns in vielen Branchen bereits fehlen", erklärt Mathias Oppel, Vorsitzender der Geschäftsführung des Jobcenters.

"Der größte Zuwachs an sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten konnte seit Jahresbeginn im Main-Taunus-Kreis sowie im Hochtaunuskreis erzielt werden.

Im Juni waren im Hochtaunuskreis insgesamt 4 586 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 88 Personen (- 1,9 Prozent) weniger als im Mai. 786 Menschen (- 14,6 Prozent) waren dagegen im Vergleich zum Juni des vergangenen Jahres weniger gemeldet. 1 882 Menschen beziehen SGB III und 2 704 SGB II. Im SGB III Bereich waren im Juni 72 Personen oder 3,7 Prozent weniger von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Bereich des SGB II waren es 16 Personen oder 0,6 Prozent weniger als noch im Mai 2022 (Relation: 41,0 Prozent zu 59,0 Prozent).

Immer weniger offene Stellen

Gegenüber dem Vorjahresmonat Juni 2021 waren 452 SGB III-Empfänger weniger arbeitslos gemeldet (- 19,4 Prozent). Im Rechtskreis SGB II waren es 334 Personen weniger (- 11,0 Prozent). Die Arbeitslosenquote sank im Juni um 0,1 Prozentpunkte auf 3,8 Prozent.

Der Zugang offener Stellen belief sich in diesem Monat auf insgesamt 148 Stellenmeldungen (- 12 Stellen oder - 7,5 Prozent).

Im Vergleich zum Vorjahr ergab sich ebenfalls ein Rückgang von 60 Stellen. (.28,8 Prozent). Der Stellenbestand lag in diesem Monat bei 593 offenen Stellen und mit 23 Stellen (- 3,7 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr lag der Bestand mit 106 Stellen oder 15,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Zugang seit Jahresbeginn belief sich auf insgesamt 1.005 Stellen. Das sind 152 Stellen oder 13,1 Prozent weniger als im Vorjahr 2021.

Auf 100 unbesetzte Ausbildungsstellen kommen insgesamt 72 unversorgte Bewerberinnen und Bewerber.

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