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Architekten loben Schulbauprogramm

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Von: Anke Hillebrecht

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Für sein 2000 gestartetes Schulbauprogramm erhält der Landkreis vom Bund Deutscher Architekten (BDA) im Lande Hessen die „BDA-Auszeichnung für Baukultur in Hessen 2014/2015“. Durch „Schulen für das 21.

Für sein 2000 gestartetes Schulbauprogramm erhält der Landkreis vom Bund Deutscher Architekten (BDA) im Lande Hessen die „BDA-Auszeichnung für Baukultur in Hessen 2014/2015“. Durch „Schulen für das 21. Jahrhundert“ sei der Kreis „entscheidender Initiator für eine architektonische Erneuerung der Region“, heißt es in der Begründung.

Ein „besonderes gestalterisches Bild auf ausgezeichnetem architektonischem Niveau“ sei entstanden. „Der Charakter der Region wurde sichtlich neu geprägt.“ Trotz Sparmaßnahmen im Haushalt habe der Kreis seine hohen Ansprüche an Qualität durch Wettbewerbsverfahren mit Fachjurys erfüllt. „Das Programm hat dadurch Leuchtturm-Charakter für ganz Hessen entwickelt.“ Die Hochtaunus-Schulen seien zu einem Qualitätsbegriff im Land geworden. „Ein beispielloses Exempel, das Schule macht“, lobt BDA-Laudator Zvonko Turkali.

Bei der Auszeichnung gehe es nicht um den rein gestalterischen Aspekt von Architektur, sondern darum, die Leistung derer anzuerkennen, die besonders auch den gesellschaftlichen Wert von Architektur erkennen und fördern.

Der Hochtaunuskreis investiere mehr Geld in die Bildung der Kinder als jeder andere Landkreis in Hessen. Eine bauliche Sanierungsoffensive sei ins Leben gerufen worden, die Gebäude in einen neubauähnlichen Zustand versetze. Schaue man sich den schlechten Zustand mancher Altbauten an, sei dies auch meist nötig gewesen. Die Auswahl der Entwürfe sei über europaweite Auslobungen in offenen Wettbewerbsverfahren erfolgt. Unter Beteiligung einer Fachjury seien der hohe nutzerorientierte wie auch der gestalterische Anspruch erfüllt worden.

Die Anzahl der bereits realisierten Baumaßnahmen sei beeindruckend: Zwölf Schulen seien komplett neu gebaut oder befänden sich im Bau, ebenso zwölf Sporthallen. An 22 Schulen sei die Grundsanierung aller Gebäude abgeschlossen, an weiteren fünf Schulen fanden Grundsanierungen an einzelnen Gebäuden statt. 33 Sporthallen wurden ebenfalls schon saniert und an 32 Schulen seien Erweiterungsbauten errichtet worden.

Der Preis wird am 27. Februar von 18 Uhr an im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt am Schaumainkai verliehen. Weitere Preisträger sind die F.A.Z.-Redaktion der Rhein-Main-Zeitung, die Schader-Stiftung in Darmstadt, die Evangelische Akademie Frankfurt und der Verein KulturBahnhof in Kassel.

(ahi)

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