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Apfeltag in der Erlenbachhalle: Alles dreht sich um die Frucht.

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Von: Julian Dorn

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Stadt ist „Streuobstkommune des Jahres“.

Bad Homburg -Die Stadt lädt gemeinsam mit der NABU Vogel- und Naturschutzgruppe Ober-Erlenbach, der Interessengemeinschaft Kirdorfer Feld und dem Verein Landschaftsschutz Platzenberg am Sonntag, 18. September, zum Apfeltag an der Erlenbachhalle, Josef-Baumann-Straße 15, ein. Von 11 bis 17 Uhr geben die beteiligten Vereine und Naturschutzorganisationen an ihren Ständen neben vielen Informationen rund um den Apfel und andere Obstsorten insbesondere Tipps zu Anlage, Pflege, Erhalt und Nutzung von Streuobstwiesen. Zur Stärkung erwarten die Besucher wie immer lokale Spezialitäten rund um den Apfel.

Insbesondere für Familien könnte sich der Besuch des Apfeltags lohnen. Kinder können aus den selbst gelesenen Äpfeln Saft keltern und natürlich auch trinken. Es wird darum gebeten, umweltfreundlich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Bus zu kommen. Es stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung. Vier landschaftsprägende Streuobstgebiete gibt es am Wingert in Ober-Erlenbach, im Kirdorfer Feld, am Platzenberg und am Pilgerrain in Gonzenheim.

Das Zusammenbrechen überalterter Obstbäume, die Verbrachung der Obstwiesen und nicht zuletzt ihr Verschwinden waren ausschlaggebend für die Initiierung des Apfeltags vor 16 Jahren. Dabei sollte einerseits über die Bedeutung der Streuobstwiesen für Mensch, Natur und Landschaft informiert, aber auch ein Netzwerk von in der Streuobstnutzung und -pflege Aktiven und Interessierten geschaffen werden. Die Stadt unterstützt den Erhalt der Streuobstwiesen durch Öffentlichkeitsarbeit und finanzielle Förderung der Pflege und Neuanlage von Streuobstbeständen. Das Engagement vieler Freiwilliger bleibt auch über die Grenzen Bad Homburgs hinaus nicht unbemerkt. Die Stadt wird nun als „Streuobstkommune des Jahres“ ausgezeichnet, eine Anerkennung des vielfältigen Engagements für die Streuobstwiesen durch den Regionalverband FrankfurtRheinMain.

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