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Schaut auch an seiner neuen Wirkungsstätte beim TSV Vatanspor als Trainer ganz genau hin: Jörg Loutchan.

Vorbereitung auf die Saison 2017/18

Aufgalopp mit neuem Chef

Während die Nationalspieler gerade beim Confed-Cup oder der U 21-EM die Verlängerung ihrer Saison absolvieren, beginnt im Amateurfußball schon wieder die Vorbereitung auf die neue Spielzeit – wie bei der bis dato besten Mannschaft im Hochtaunus.

Die Stimmung war bestens beim Trainingsauftakt des Fußball-Verbandsligisten TSV Vatanspor Bad Homburg am Dienstagabend. Im Sportzentrum Nordwest begrüßte der neue Coach Jörg Loutchan mehr als zwei Dutzend Spieler. Einige davon waren zu einem Probetraining gekommen.

„Wir haben in der Rückrunde der vergangenen Saison gemerkt, dass wir uns neu aufstellen müssen“, blickte Manager Hüseyin Güven zufrieden auf das engagierte Auftreten der vielen Neuzugänge. Mit Aimane Ajabli (von Hessen Dreieich gekommen) und Benjamin Arnautovic (Türk Gücü Friedberg) fehlten zum Auftakt noch zwei Neuzugänge wegen Urlaubs.

Einen weiteren Spieler verpflichtete Vatanspor nach der Übungseinheit: Strahinja Pajic (26), bisher beim Verbandsliga-Konkurrenten Hanauer SC am Ball, kann als Allrounder im defensiven Mittelfeld der Bad Homburger eingesetzt werden. Damit beläuft sich die Zahl der Neuzugänge ebenso wie die der Abgänge: auf 13. Ein kräftiger Umbruch steht dem Team folglich ins Haus.

Schon beim Auftakt-Spielchen „5 gegen 2“ legten sich die Kicker auf dem Sportplatz in Kirdorf mächtig ins Zeug, um beim neuen Trainer Pluspunkte zu sammeln. Mit Achim Hallstein („Ein langjähriger guter Freund von mir“) hat Loutchan einen Torwarttrainer mitgebracht, der sich seinen drei Schlussmännern Kai Klug, Taha Özdemir und Luca Lotz ganz unaufgeregt präsentierte. Jeweils dienstags will Hallstein dieses Trio mit einer Spezialeinheit zur Bestform trimmen.

Jörg Loutchan ging im Gespräch mit der TZ noch einmal auf seine Entscheidung ein, nach seinem „Sabbatjahr“ beim TSV Vatanspor anzuheuern. „Das Leben schreibt schon kuriose Geschichten“, schmunzelte er. Während seiner Zeit beim Gruppenligisten TuS Merzhausen hatte er, teilweise bei Wind und Wetter, aus Frankfurt ins Usinger Land fahren müssen. Inzwischen wohnt er in Brombach, was nur ein paar Steinwürfe entfernt vom Merzhausener Sportplatz ist. „Aber ins Sportzentrum Nordwest habe ich es auch nicht sehr weit“, sagte der 48-Jährige, der sich nun auf eine spannende Zeit beim Süd-Verbandsligisten freue.

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