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Bad Homburg: An der Langen Meile rollen die Bagger

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Von: Sabine Münstermann

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Nach jahrzehntelangem Hin und Her rollen am Sportplatz nun endlich die Bagger, damit der TV Gonzenheim eine Gymnastikhalle bekommt.
Nach jahrzehntelangem Hin und Her rollen am Sportplatz nun endlich die Bagger, damit der TV Gonzenheim eine Gymnastikhalle bekommt. © Jochen Reichwein

Die Arbeiten für den Bau der Gymnastikhalle im Bad Homburger Stadtteil Gonzenheim haben begonnen. Läuft alles nach Plan, kann das Gebäude im Jahr 2023 in Betrieb genommen werden.

Bad Homburg -6,7 Millionen werden im kommenden Jahr in die Sportstätten investiert, unter anderem in den Bau des Sportzentrums Süd, den Hockeyplatz am Sportzentrum Nordwest - und den Neubau der Gymnastikhalle an der Langen Meile. Der Bau Letzterer kündigt sich allmählich an. Denn wer dieser Tage an der Langen Meile vorbeifährt, der sieht bereits Hinweise auf große Erdarbeiten und den einen oder anderen Bagger.

Zur Erinnerung: Im November des vergangenen Jahres lag eine Vorentwurfsplanung für den Bau der Gymnastikhalle für den Turnverein Gonzenheim vor, der Investitionsbedarf für den ersten Bauabschnitt wurde mit 3,7 Millionen Euro angegeben. Die Halle soll den seit Jahren bestehenden, provisorischen Containerbau auf dem Gelände des Sportplatzes Lange Meile ersetzen. Das Provisorium war seinerzeit, nachdem die alte Halle an der Friedrich-Ebert-Schule mit deren Neubau abgerissen worden war, auf fünf Jahre genehmigt worden.

Zwischenzeitlich wurde die Genehmigung 2015 und 2020 um jeweils weitere fünf Jahre verlängert, aber eine weitere Verlängerung über 2025 ist nicht möglich, so dass der Ersatzneubau bis spätestens dahin auch errichtet sein muss.

Sportplatz soll auch saniert werden

Die neue Halle entsteht im nordöstlichen Teil des Grundstücks, entlang der Langen Meile, in der Nähe zum Oberen Mittelweg. Der Neubau soll sowohl Räume für den TV Gonzenheim im Erdgeschoss sowie Umkleide- und Nebenräume im Obergeschoss für den Sportplatz - der nach aktuellen Informationen der Stadt über kurz oder lang ebenfalls saniert werden soll - beherbergen, heißt es in der Magistratsvorlage von November 2020. Demnach erfolgt die Errichtung des Neubaus in zwei Bauabschnitten.

Im ersten Bauabschnitt wird das Gebäude mit den beiden Nutzungseinheiten hergestellt. Die zum Sportplatz geplante Stützwand kann erst erstellt werden, wenn der alte Containerbau entfernt wurde. Abbruch der Container - die bis zum Neubau der Gymnastikhalle genutzt werden können - und Erstellung der Stützwand erfolgen daher in einem zweiten Bauabschnitt. Aktuell, erklärt Stadtsprecher Marc Kolbe auf Anfrage dieser Zeitung, sind die Bagger mit den Erdarbeiten zugange, im kommenden Januar soll dann die "Gründung" erfolgen - jedes Bauvorhaben beginnt damit, denn das Fundament bildet natürlich die Grundlage und hat die Aufgabe, die Lasten des entstehenden Gebäudes zu tragen - und dann soll's auch schon mit dem Rohbau losgehen. Die Fertigstellung sei, sofern alles glatt laufe, für Anfang, Mitte 2023 geplant, sagt Kolbe. Es dürfte vermutlich eher Anfang als Mitte 2023 werden. Denn laut besonderer Vertragsbedingungen des Bauablaufplans ist "die Leistung abnahmereif fertig zu stellen" bis zum 20. Februar 2023.

Sabine Münstermann

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