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Beim Thai-Tempel heißt es nun: Ab durch die Mitte

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Attapong Pantrat, Dr. Werner Brand, Generalkonsul Suwapong Sirison(v.l.) und die Minigolf-Version des Thai-Tempels.
Bad Homburger OB’s Alexander Hetjes, Kurdirektors Holger Reuter, Attapong Pantrat, Dr. Werner Brand, Generalkonsul Suwapong Sirison(v.l.) und die Minigolf-Version des Thai-Tempels. © nmu

Thai Sala und Kaiser-Wilhelms-Bad wurden als Hindernisse auf dem Minigolfplatz eingeweiht. Das Areal wurde ausgebaut.

Bad Homburg -Seit Neueröffnung der Minigolfanlage im Kurpark am 8. Mai sind die Besucherzahlen im Vergleich zum vorigen Jahr auf der Anlage stark angestiegen. Laut Kurdirektor Holger Reuter haben seither 5000 bis 6000 Gäste den neugestalteten Platz mit den 18 Bahnen aufgesucht, um den Ball mit möglichst wenig Schlägen ins jeweilige Loch zu befördern.

Das Besondere an den Bahnen ist, dass die Hindernisse Bad Homburger Sehenswürdigkeiten nachempfunden sind. Zwei wichtige Hindernisse hatten bisher noch gefehlt: die Thai Sala und das Kaiser-Wilhelms-Bad. Zweidimensionale Aufsteller standen an ihrem Platz. Doch nun sind die Wahrzeichen als echte Modelle da: Gestern wurden die beiden Bahnen im Beisein von Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU), Kurdirektor Holger Reuter und Dr. Werner Brandt, Vorsitzender der Stiftung "Historischer Kurpark Bad Homburg von der Höhe", eingeweiht. Sie können von nun an bespielt werden.

Auch der thailändische Generalkonsul Suwapong Sirison, Konsulin Patcha Sryabhandha und der stellvertretende Generalkonsul Attapong Pantrat ließen es sich nicht nehmen, bei der Einweihung der beiden Bahnen den Schläger zu schwingen.

Mehr Abwechslung und Herausforderung

"Die Fertigstellung der letzten beiden 3-D-Modelle macht die Spielfreude noch größer", sagte der Kurdirektor. Das Miniatur-3D-Modell des Thai-Tempels ist dem Original im Park nachempfunden. Zwar sind die fein gezeichneten Ornamente nicht mit dem großen Vorbild identisch; die rot-gelbe Farbgebung hingegen ist originalgetreu. Das Loch der Minigolf-Version der Thai Sala befindet sich mittig in einer Erhöhung unter dem Modell, was den Schwierigkeitsgrad erhöht.

Bei der Nachbildung des Kaiser-Wilhelm-Bades - dem aufwendigsten Modell der Anlage - muss der Ball zielgenau durch eine Öffnung in der Mitte manövriert werden. Nächstes Jahr soll das Modell noch erweitert und ausgebaut werden.

Areal wurde weiter ausgebaut

Die neuen Informationstafeln neben den Bahnen geben nicht nur eine kurze Geschichte zu jeder Attraktion preis, sondern beinhalten auch einen QR-Code. Beim Scan mit dem Smartphone werden die Gäste auf eine Internetseite geleitet, die weitere Informationen über die Attraktion bereithält und Lust machen sollen, die originalen Vorbilder der 3D-Nachbauten in Bad Homburg ebenfalls einmal aufzusuchen.

Die Bauarbeiten am und rund um das Areal sind nun abgeschlossen. So wurde die Fläche nun offen gestaltet, wodurch der Besucherstrom nochmals gestiegen sei, sagt Kurdirektor Reuter. Weil das Angebot so gut angenommen werde, habe man aufgrund der Warteschlangen nun auch Bänke aufgestellt, die Besuchern die Gelegenheit zum Ausruhen geben sollen.

Auch sonst hat sich das Areal in den vergangenen Wochen weiterentwickelt. So wurde das Rosenrondell auf der Seite zur Kisseleffstraße ergänzt. Eine kleine über den Bachlauf führende Brücke dient nun als Verbindungsweg vom Rosarium in Richtung Stahlbrunnen. Zudem wurde der Ablauf für den Schwanenteich renaturiert, wodurch ein natürlicher Bachlauf hergestellt wurde.

Interessierte haben von nun an die Möglichkeit, sich selbst ein Bild von der neugestalteten Minigolfanlage zu machen. Die Öffnungszeiten sind Montags bis Freitags, jeweils von 12 bis 20 Uhr, samstags von 11 bis 20 Uhr und sonntags von 10.30 bis 20 Uhr. Kinder, Schüler und Studierende zahlen pro Runde 1 Euro, Erwachsene 2,50 Euro.

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