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Biathlon im Sommer: Homburgs Schützen haben’s ausprobiert

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Laufstrecke zwischen Zielscheiben: Die junge Sommerbiathletin Ylenia Haedicke vom Schützenverein Laubach.
Laufstrecke zwischen Zielscheiben: Die junge Sommerbiathletin Ylenia Haedicke vom Schützenverein Laubach. © Heiko Rhode (Heiko Rhode)

Die Homburger Schützengesellschaft geht neue Wege – und zwar buchstäblich. Der Traditionsverein hatte zum Sommerbiathlon geladen. „Es gibt diesbezüglich eine Initiative des Deutschen Schützenbundes“,

Die Homburger Schützengesellschaft geht neue Wege – und zwar buchstäblich. Der Traditionsverein hatte zum Sommerbiathlon geladen. „Es gibt diesbezüglich eine Initiative des Deutschen Schützenbundes“, erklärt Vereinssprecher Jörg Staubach, „und in vielen Regionen melden sich für diese Veranstaltungen weit mehr als 100 Teilnehmer an.“

In Bad Homburg waren die Organisatoren bei der Premiere noch nicht ganz so weit. Mit 45 Startern im Alter von 6 bis 61 Jahren durfte man dennoch sehr zufrieden sein. Besonders von der regen Beteiligung der Jugendlichen war die Schützengesellschaft positiv überrascht. Fast ein Dutzend Teilnehmer aus den Jahrgängen 1998 bis 2001 versuchte sich an der Mischung aus kräftezehrendem Laufen und filigranem Schießen.

„Dabei ist es heutzutage gar nicht mehr so leicht, manchen Jugendlichen ins Laufen zu bringen“, meint Laubach scherzhaft. Der Rundkurs führte nach dem Einzelstart über das Gelände der Bogenschützen ins benachbarte Stadion des Sportparks Nord-West und dann zurück in die Luftgewehr-Halle, wo die Biathlon-Zielscheiben aufgebaut waren. Je nach Altersklasse wurden drei bis fünf Kilometer zurückgelegt, ehe sich beim Schießen mit dem Luftgewehr die Spreu vom Weizen trennte. Dabei waren die Teilnehmer gut beraten, sich trotz des Wettkampfdrucks Zeit zum Zielen zu nehmen, denn jeder Fehlschuss zog eine Strafrunde von zusätzlichen 70 Metern nach sich. Wer keine Erfahrung hatte, wurde von einem „echten“ Schützen beraten.

Siegerin der Junioren war Lilith Gruppe vom SV Laubach, die vier Kilometer in weniger als 20 Minuten absolvierte. Bei den Senioren setzte sich Andreas Köster vom Gastgeber durch, bei den Damen war Jana Steenbock am schnellsten. Tagesbester war ihr Laubacher Vereinskollege Andreas Tempelfeld, der nur 21:29 Minuten für fast fünf Kilometer brauchte. rk

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