Brücken bauen für frühe Bildung – Stadt nimmt an Förderprogramm teil

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Was ist eigentlich mit all jenen, die einer Betreuung ihrer Kinder durch „Fremde“ skeptisch gegenüberstehen, deren Kindern es aber gerade gut täte, wenn sie eine Kita besuchten?

Tatsächlich machen sich die Mitarbeiter der Stadtverwaltung darüber schon länger Gedanken. Sei es, dass sie vom Allgemeinen Sozialen Dienst oder auch der Caritas darauf aufmerksam gemacht werden, dass irgendwo Unterstützung vonnöten wäre, sei es, dass zwar eine Anmeldung über „Little Bird“ in einer Kita erfolgt ist, der Platz aber nicht angenommen wurde. Seit Ende des vergangenen Jahres gehen Barbara Callenberg, Fachbereichsleiterin Jugend und Soziales, und ihr Team die Sache nun ganz aktiv an. Sie haben sich nämlich für die Teilnahme am Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend registriert. Mit dem Programm fördert das Bundesfamilienministerium niedrigschwellige Angebote, die den Zugang zur Kindertagesbetreuung vorbereiten und unterstützend begleiten.

In Bad Homburg können die angesprochenen Eltern ihren Nachwuchs in die Louisenstraße zu „Probestunden“ begleiten, in denen sie sehen, wie ein Tag in einer Kita abläuft. Ziel ist die Anbindung an eine Regeleinrichtung.

( sbm)

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