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Spielmacherin Alexandra Polishchuk (Falcons Bad Homburg, links), im Dribbling gegen die Mainzerin Katharina Schnitzler.

Basketball

Falcons demontieren Mainz

Nach dem perfekten Auftakt in die englische Woche wird es für die Zweitliga-Korbjägerinnen aus Bad Homburg am Mittwoch schwerer. Mit dabei ist aber wieder die Topscorerin.

Mit einem 92:60-Sieg gegen den ASC Theresianum Mainz sind die Basketballerinnen der Elangeni Falcons Bad Homburg in die neue Saison der 2. Bundesliga gestartet, die mit einer englischen Woche beginnt.

„Am Mittwoch werden wir sicherlich deutlich mehr gefordert“, ist sich Coach Jay Brown sicher, dass die Partie am Tage der Deutschen Einheit um 16.30 Uhr bei der Mannschaft des Basketball-Zentrums Opladen eine wesentlich schwerere Aufgabe wird als der lockere Auftakt gegen den Aufsteiger. Am Samstag folgt um 19 Uhr in der Max-Schmeling-Halle ein weiteres Auswärtsspiel bei Alba Berlin. Dann wird man eher einschätzen können, ob das Saisonziel „Erreichen der Playoffs“ (Brown) für die Falcons auch in der Nord-Gruppe der 2. Liga ein realistisches ist.

Die Begegnung gegen Mainz glich einer Doublette des Pokalspiels am 15. September an gleicher Stelle, als die HTG zu einem ungefährdeten 93:45-Erfolg gekommen war. Auch beim zweiten Rhein-Taunus-Derby binnen 14 Tagen führten die Gastgeberinnen dank einer kompakten Defense nach sechs Minuten bereits mit 10:0, 40 Sekunden vor Ende des ersten Viertels stand es 15:2. Angesichts dieses deutlichen Vorsprungs war die Messe bereits gesungen und Brown konnte dazu übergehen, verschiedene Spielsysteme auszuprobieren. Über einen Pausenstand von 47:33 sowie ein 74:46 nach dem dritten Abschnitt entwickelte sich das Ergebnis bis zum 92:60, wobei die drei Falcons-Topscorerinnen Stephanie Furr (28), Gergana Georgieva (21) und Kristin Annawald (13) mit 62 Punkten als Trio erfolgreicher waren als die komplette Mainzer Mannschaft.

Erfolgreich waren die Schützlinge von Jay Brown und Bernd Betz vor allem dann, wenn der Ball schnell nach vorne gespielt und rasch der Abschluss gesucht wurde. An den Distanzwürfen muss noch gearbeitet werden: Von 13 Versuchen landeten gerade mal zwei (durch Isabel Gregor und Alexandra Polishchuk) im Korb.

Gestern hatten die Falcons frei, aber heute und morgen wird nochmals im Feri-Sportpark geprobt, um den Fokus auf Opladen zu richten. Wenn es am Mittwochmittag nach Leverkusen geht, wird die Spanierin Nerea Garmendia mit im Bus sitzen, die am Wochenende wegen einer Hochzeitsfeier in ihrer Heimat nicht zum Kader gehörte.

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