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Kantersieg zum Falcons-Debüt: Neuzugang Sarah Kuschel (rechts) dribbelt an der Mainzerin Antonia Filipova vorbei.

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Die Falcons verdienen sich das Top-Los - BC Marburg kommt

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So schön der Auftaktsieg für die Bad Homburger Basketballerinnen ist: Sie werden dabei kaum gefordert. Das wird sich am Sonntag im nächsten Pokalspiel gewaltig ändern.

Nicht mehr als eine bessere Trainingseinheit war am Samstagabend für die Basketballerinnen der Elangeni Falcons das Spiel in der 1. Runde des DBBL-Pokalwettbewerbs. Gegen den Zweitliga-Konkurrenten ASC Theresianum Mainz gewann Bad Homburg mit 93:45. Der Zweitrunden-Konkurrent wird für die Schützlinge von Trainer Jay Russell Brown ungleich stärker sein. Am Sonntag um 14 Uhr gibt Bundesligist BC Marburg seine Visitenkarte im Feri-Sportpark ab.

Dadurch, dass die Partie höchst einseitig verlaufen ist, hat sie im Hinblick auf die Zweitliga-Saison nur sehr wenig Aussagekraft. Der ASC Theresianum Mainz wird sich nicht nur in taktischer Hinsicht bis zum Punktspielstart am 29. September (erneut in Bad Homburg) etwas einfallen lassen müssen, um nicht erneut derart unter die Räder zu kommen. „Das ist definitiv der beste Kader einer Frauenmannschaft, der jemals bei der HTG Bad Homburg gespielt hat“, schnalzte derweil Co-Trainer Bernd Betz, ein „Urgestein“ der Abteilung, mit der Zunge. „Stolz können wir darauf sein, dass wir inzwischen als Verein so interessant geworden sind, dass sich uns einige Spielerinnen selbst angeboten haben.“ Als ein Beispiel nannte er den letzten Neuzugang Sarah Kuschel. Die 23-Jährige ist vom hessischen Ligarivalen Krofdorf Knights, für den sie seit 2015 gespielt hat, in den Taunus gekommen. Mit 14 Punkten feierte der dunkelhaarige Wirbelwind ein ausgezeichnetes Debüt und traf neben der Spanierin Nerea Garmendia (18) und der US-Amerikanerin Stephanie Furr (17) zweistellig.

Die Spannung in der Partie gegen den ASC Theresianum – der Neuling wurde ebenfalls der Nord-Gruppe zugewiesen – war nach spätestens drei Minuten verflogen, denn zu diesem frühen Zeitpunkt lagen die Bad Homburgerinnen nach Körben von Furr, einem „Hattrick“ durch Garmendia sowie zwei Punkten von Neuzugang Leah McDerment und weiteren fünf von Sasha Polishuk mit 15:0 vorn.

Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt: Zur Pause stand es 52:24 für die Falcons, nach dem dritten Viertel 69:31, und auch der Schlussabschnitt ging mit angezogener Handbremse an die Gastgeberinnen (24:14). Brown probierte einige taktische Varianten aus. Ob die reichen werden, um den hohen Favoriten Marburg zu stürzen, wird man am kommenden Sonntag gegen 15.45 Uhr wissen.

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