Grüne sorgen sich um Grünzüge

Mit Besorgnis reagieren die Homburger Grünen auf die wiederholte Ankündigung des Oberbürgermeisters Alexander Hetjes (CDU), den Regionalen Flächennutzungsplan (FNP) ändern zu wollen, um Wohnbebauung

Mit Besorgnis reagieren die Homburger Grünen auf die wiederholte Ankündigung des Oberbürgermeisters Alexander Hetjes (CDU), den Regionalen Flächennutzungsplan (FNP) ändern zu wollen, um Wohnbebauung und Gewerbeansiedlung zu ermöglichen. „Im Klartext bedeutet das, dass Grünflächen oder landwirtschaftlich genutzte Flächen, die an die jetzigen Bebauungsgrenzen unserer Stadt angrenzen, bebaut werden sollen“, mahnt die grüne Fraktionsvorsitzende Daniela Kraft. „Grünbereiche wie Platzenberg, Heuchelheimer Hohl, Pilgerrain und die Felder und Obstwiesen zwischen Römischem Hof und Südring sowie andere Grünzüge sind damit nicht mehr sicher.“

„Wertvolle Naherholungsgebiete für die Bürger, aber auch die Frischluftzufuhr würden beschnitten oder gingen ganz verloren. Als Folge drohen der Verlust von Wohn- und Lebensqualität und negative Auswirkungen für das innerstädtische Klima“, fürchtet der Vorsitzende des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses, Bardo Röhrig. ,,Es würde ein Siedlungsbrei entstehen. Wir würden mit Frankfurt und Oberursel zusammenwachsen und unseren typischen Homburger Siedlungscharakter verlieren.“ Es gebe noch viele Freiflächen innerhalb der Stadt, diese sollten zuerst entwickelt werden.

(red)

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