Hetjes: Wahlkampfgetöse

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Der Platzenberg bleibt ein Naherholungsgebiet. Und auch das Gelände südlich des Römischen Hofs wird in Zukunft als Grünfläche nutzbar sein.

Der Platzenberg bleibt ein Naherholungsgebiet. Und auch das Gelände südlich des Römischen Hofs wird in Zukunft als Grünfläche nutzbar sein. Zu dieser Stellungnahme sah sich Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU) gezwungen, nachdem öffentlich über Pläne für eine Bebauung der Grünzüge spekuliert worden war. Hetjes bezeichnete insbesondere die Äußerungen des BLB-Fraktionsvorsitzenden Armin Johnert, die Flächen sollten im geplanten Stadtentwicklungskonzept als Bauland ausgewiesen werden, als „schlicht falsch“. Die Aussagen seien auf den Kommunalwahlkampf zurückzuführen.

Der Oberbürgermeister verweist dabei auf die geltenden Bebauungspläne mit den Nummern 93 und 53. Das mehr als 23 Hektar große Gebiet am Platzenberg ist darin als Bereich für landwirtschaftliche Nutzung und Naherholung ausgewiesen. Auch bei den Flächen bei Ober-Eschbach handele es sich um ausgewiesene Grünflächen.

Die Grünflächen spielten für die künftige Stadtentwicklung eine große Rolle. „Es wird bei dem Konzept um die Frage gehen, wo Bad Homburg im Jahr 2030 stehen will. Grünzüge wie der Platzenberg und auch die Flächen am Römischen Hof müssen dazugehören. Sie bieten Lebensqualität, viele Bürger nutzen sie“, so Hetjes. Diese Flächen zur Naherholung sollen erhalten und durch das Konzept, das mit der Bevölkerung erarbeitet werden soll, so langfristig wie möglich gesichert werden.

(col)

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