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Wasser plätschert vor dem Kurhaus aus einem Brunnen. Es war das erste Kurhaus, das nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland errichtet wurde.

Grund ist das trockene Wetter

Bad Homburg stellt das Wasser für die Brunnen ab

Die Stadt lässt Brunnen im öffentlichen Bereich – wie die Anlagen vor dem Bahnhof und auf dem Marktplatz – vorübergehend abschalten. Grund ist die trockene Witterung und die nach längerer Zeit ohne

Die Stadt lässt Brunnen im öffentlichen Bereich – wie die Anlagen vor dem Bahnhof und auf dem Marktplatz – vorübergehend abschalten. Grund ist die trockene Witterung und die nach längerer Zeit ohne wesentliche Niederschläge verschärfte Situation bei der Trinkwasserversorgung.

Zudem wird vorerst auch auf die Bewässerung von Grünanlagen wie der Rasenfläche auf dem Europakreisel verzichtet. Bei der Bewässerung von Schmuckbepflanzung an repräsentativen Stellen stellt die Stadt auf Brauchwasser um. Trinkwasser wird für die Bewässerung von Zierpflanzen nicht mehr verwendet. Jungbäume sind schon bisher mit Brauchwasser versorgt worden. Blumenkübel werden gegebenenfalls abgeräumt und im Herbst neu bepflanzt. Wasserspielgeräte auf Spielplätzen und in Kitas werden abgeschaltet. Die Bewässerung von Sportplätzen wird auf das notwendige Minimum zur Vermeidung irreparabler Schäden reduziert.

Die Stadt appelliert, mit Trinkwasser sparsam umzugehen. Die angenommenen Trinkwassermengen lassen sich nicht mehr durch Eigengewinnung aus den Stollen und Brunnen der Stadtwerke decken, und auch die Abnahme von Wasser aus anderen Regionen stößt inzwischen an die Kapazitätsgrenze der Lieferanten.

Die Stadt weist darauf hin, dass das Grillverbot auf den Buschwiesen bestehen bleibt. Zudem wird angesichts des trockenen Wetters weiterhin vor einer hohen Waldbrandgefahr gewarnt.

(red)

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