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178 Künstler stellen aus

Bad Homburg verwandelt sich in eine riesige Galerie

Die Stadt in eine riesige Galerie zu verwandeln – das ist die Idee der KunstWerkStadt. Und das klappte prima, wie TZ-Mitarbeiterin Monika Melzer-Hadji und Fotograf Jochen Reichwein festgestellt haben.

Wenn leuchtend magentafarbenen Plakate und Pfeile das Stadtbild prägen, ist es wieder soweit: Homburger Kunstschaffende öffnen ihre Ateliers, Höfe, Garagen, Gärten und Häuser und zeigen, was sie in den vergangenen zwei Jahren geschaffen haben.

Vor 20 Jahren entwickelten Christine Zekorn und Gero Fuhrmann die Idee, Kunst jeglicher Couleur aus den Homburger Kellern und (Privat-)Ateliers zu holen und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Konzept ist aufgegangen, und so fand am Wochenende die 10. KunstWerkStadt Bad Homburg statt. Der Erfolg steht und fällt übrigens mit dem Wetter, denn einerseits sind viele „Galerien“ im Freien aufgebaut, andererseits lockt der Sonnenschein mehr Besucher, die dann auf eine „Tour des Arts“ gehen. Das Wetter war perfekt, und so darf man auf ein gelungenes Wochenende im Zeichen der Kunst zurückblicken. Unter den 178 Künstlern, die ihre Werke an 72 Orten ausstellten, waren überwiegend „alte Hasen“ vertreten aber auch solche, die sich mit ihren Werken zum ersten Mal an die Öffentlichkeit trauten. Und weil es auf der Hand liegt, dass eine Ausstellung, die von mehreren Künstlern „bestückt“ wird, mehr Publikum anlockt als Einzelkämpfer, fanden sich auf dem Ausstellungsplan vermehrt Adressen, unter denen eine ganze Reihe von Hobbykünstlern, nebenberuflich Kunstschaffenden und Profis anzutreffen waren. Von Acryl-, Öl-, Pastellmalerei über Beton-, Gips-, Holz-, Ton- und Metallskulpturen, Fotografie, Videoprojektion bis zu Zeichnungen war die komplette Bandbreite der Bildenden Kunst vertreten, die zudem an einigen Orten von Lesungen und musikalischen Einlagen ergänzt wurde.

Naturgemäß konzentrierten sich die meisten Ausstellungen in der Innenstadt, doch auch in den Stadtteilen gab es viel Tolles zu entdecken.

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