Im Freien können die Seedammbad-Besucher auf Fall noch bis Oktober schwimmen.
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Im Freien können die Seedammbad-Besucher auf Fall noch bis Oktober schwimmen.

Saison verlängert

Bad Homburger Freibad bleibt bis Anfang Oktober offen

Die Badesaison im Freien geht in Bad Homburg in die Verlängerung. Gleichzeitig neigen sich die Umbauarbeiten am Hallenbad ihrem Ende zu. Schon jetzt steht allerdings fest, dass es wegen der Corona-Pandemie enorme finanzielle Einbußen in der Seedammbad-Bilanz 2020 geben wird.

Bad Homburg -Auch wenn das Wochenende noch einmal sommerlich wird: Die warme Jahreszeit und damit auch die Freibad-Saison neigen sich dem Ende entgegen. Das Freibad im Homburger Seedammbad bleibt jedoch noch bis voraussichtlich Anfang Oktober geöffnet.

"Das Hallenbad ist wegen Sanierungsarbeiten bis Ende September/Anfang Oktober geschlossen. Aus diesem Grund bleibt das Freibad bis zur Eröffnung des Hallenbades, Anfang Oktober, geöffnet", teilte die Stadt dazu mit. Für die Öffnung des Hallenbades werde derzeit ein erweitertes Hygienekonzept erarbeitet.

Die Sauna des Seedammbades bleibt derweil vorerst geschlossen, da die maximale Anzahl von Personen stark eingeschränkt ist. Außerdem können einige Angebote wie Dampfbad und Infrarotkabine nicht betrieben werden, so dass der Saunabesuch aus Sicht der Stadt für den Kunden "nicht attraktiv wäre".

Seit dem 26. Juni kann wieder geschwommen werden. Der Zugang zum Freibad ist aber nur nach vorherigem Erwerb eines Online-Tickets für ein bestimmtes Zeitfenster möglich. In der ersten Phase der Eröffnung wurden kurze Zeitfenster mit einer geringen Maximal-Anzahl von Personen angeboten, die im Laufe des Sommers verlängert und angepasst wurden. So seien in der Ferienzeit sogar zwei lange Zeitfenster mit jeweils bis zu 1000 Besuchern angeboten worden, die an einigen Ferientagen auch ausgebucht waren. Seit dem 28. August 2020 steht auch das Abenteuerbecken im renovierten Innenbereich zur Verfügung.

Alles in allem machen Corona und der Umbau dem von den Stadtwerken betriebenen Bad allerdings schwer zu schaffen. Die Besucherzahlen sind laut Stadt um fast 70 Prozent zurückgegangen, die Kosten aufgrund von zusätzlichen Ausgaben gestiegen. "Dies wird zu erheblichen finanziellen Einbußen in der Bilanz der Stadtwerke führen", so Stadtsprecher Marc Kolbe. red

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