Styling-Doku

Bad Homburgerin will Shopping Queen werden

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500 Euro in vier Stunden für Klamotten, Accessoires und Styling zu einem vorgegebenen Thema auf den Kopf hauen – das machen die Kandidatinnen der VOX-Sendung „Shopping Queen“. Cool, offen, entscheidungsfreudig, modebewusst, kommunikativ und auch ein bisschen aufgedreht – im besten Sinne – muss man dafür schon sein. So wie die Bad Homburgerin Michaela Steyer, die von heute an in der Styling-Doku zu sehen ist.

Als der liebe Gott Energie und gute Laune verteilt hat, hat er sich besonders viel Zeit bei Michaela Steyer gelassen, ist man versucht zu sagen, wenn man die zierliche Bad Homburgerin so vor sich stehen sieht. Sie lacht, sie strahlt, sie grinst vor Vergnügen, sie ist ständig in Bewegung. Und vermutlich genau diese Haltung mag dem zarten, aber energischen Persönchen dazu verholfen haben, Kandidatin bei der VOX-Sendung „Shopping Queen“ zu werden. Bei der sich vermutlich unzählige Frauen regelmäßig bewerben – schließlich geht es darum, unter Zeitdruck und im Rahmen eines vorgegebenen Budgets Klamotten einzukaufen und dafür 1000 Euro zu gewinnen.

Steyer – in der Kurstadt unter anderem bekannt durch ihre Aerobic-Sportschule, die sie unter ihrem Mädchennamen Farnung betreibt – hatte irgendwann im vergangenen Jahr nachmittags auf der Couch mal ein bisschen gefaulenzt – oft kommt die Sport-Aerobic-Trainerin, die 150 Mädchen unter ihren Fittichen hat, ja nicht dazu –, als sie beim Sender VOX hängenblieb und dort die Sendung „Shopping Queen“ anschaute. „Ich fand das großartig und dachte, also eigentlich wäre das doch auch was für mich“, erinnert sie sich und fügt hinzu: „Mein Mann Tobias und unsere Töchter fanden das auch.“

Weil Steyer niemand ist, der Dinge auf die lange Bank schiebt, zückte sie kurzerhand ihren Laptop und füllte den Online-Bewerbungsbogen aus. Die Antwort folgte ziemlich schnell, Steyer sollte noch mal Fotos von sich schicken. Was die athletisch-zierliche 50-Jährige dann auch gleich tat. Sie kam so gut an, dass der Sender ihr eine Casting-Firma aus Köln vorbeischickte. „Das war der Hammer, denn das bedeutete natürlich, dass ich in der näheren Auswahl war“, erinnert sich Steyer. „Die Filmleute kamen dann mit einem großen Team im Auftrag von Constantin Film, die das für Vox produzieren, und machten Probeaufnahmen. Ich war ganz schön aufgeregt.“ Tatsache ist: Einige Tage später klingelte das Telefon – Steyer war als eine von fünf Kandidatinnen von „Shopping Queen Frankfurt“, das von heute an (VOX, Montag bis Freitag, jeweils von 15 Uhr an) ausgestrahlt wird, dabei.

„Ich war schrecklich aufgeregt“, sagt Steyer, „vor allem, weil ich Star-Designer Guido Maria Kretschmer großartig finde“, sagt sie. Bis sie ihn kennenlernen durfte, sollte allerdings noch einige Zeit vergehen. Denn vor das Vergnügen hat der liebe Gott bekanntlich den Schweiß gesetzt. „Ich weiß, das sieht dann in der Sendung immer so locker, luftig aus, wie man da herumkutschiert wird und Klamotten anprobiert, aber Tatsache ist, dass so ein Drehtag wirklich lange ist – obwohl die eigentliche Shopping- und Styling-Zeit ja nur vier Stunden beträgt.“

Steyer und ihre vier Mitbewerberinnen kämpfen in der aktuellen Staffel um den Titel „Shopping Queen Frankfurt“, und entsprechend war die Bad Homburgerin zusammen mit ihrer Shopping-Begleiterin Claudia Pareti – jede Kandidatin darf eine Freundin mitnehmen, die sie berät – in Frankfurt in Modeboutiquen, Schuh-, Styling- und Friseurgeschäften unterwegs. Wo genau, verrät sie natürlich nicht, auch nicht, um welches Motto es sich handelt. Denn das gibt der Sache noch mal einen zusätzlichen Kick: Man bekommt ein Budget, eine vorgegebene Zeit – und eben auch ein Thema, das man modisch und stylistisch umsetzen muss. Im Falle von Steyer und ihren Mitbewerberinnen handelte es sich, so viel sei verraten, nach Angaben von Birte Wald von VOX Kommunikation um das Thema: „Lege mit deiner neuen Culotte einen heißen Auftritt hin!“ Steyer sagt: „Unser Thema war in jedem Fall eine Herausforderung.“

„Unser“, das zeigt schon, dass die Homburgerin sich mit ihren Mitbewerberinnen hervorragend verstand. „Ich war die älteste Teilnehmerin, aber das war kein Problem, gerade mit der Jüngsten, 24 Jahre alt, verstand ich mich toll.“ Das mag auch daran liegen, dass Steyer Mutter von drei Mädels ist, Amalia (8), Serafina (10) und Cosima (11) und mit jungen Mädels umzugehen weiß. Weswegen die Mädchen ihre Mutter auch beim Bewerbungsvideo zu „Shopping Queen“ kräftig unterstützt haben – und dort als Mini-Models auftraten.

Model ist ein gutes Stichwort, denn als solches fühlte sich auch Steyer beim Dreh. „Als ich nach der ganzen Rennerei um die Klamotten, Schuhe und Accessoires am Schluss noch Haare und Make-up machen ließ, fühlte ich mich schon ganz besonders“, sagt Michaela Steyer.

Der beste Moment sei natürlich gewesen, als sie Star-Designer Guido Maria Kretschmer begegnete. „Er hat sich über eine Stunde Zeit für uns genommen und war wirklich super nett“, erinnert sich Steyer. Kretschmer habe zu ihr gesagt: „Wow, ich hätte Dich viel jünger geschätzt.“ Und: „Du bist ja echt top fit und unglaublich beweglich.“ Komplimente, über die sich Steyer natürlich sehr freute. Noch ein klitzekleines bisschen mehr begeisterte sie allerdings, dass es dem Star-Designer gelang, sie gleich zum Lachen zu bringen und damit das Eis zu brechen. „Er kam rein und sang diesen Bata-Illic-Kult-Schlager, der meinen Namen trägt, ,Michaela‘. Das war der Knaller.“

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