Hochtaunus-Kliniken

Tom Leos schwerer Start ins Leben

Für Familie Kasperczyk waren es bange Stunden, als nach der Geburt bei Tom Leo eine Lungenentzündung festgestellt wurde. Die Ärzte der Hochtaunus-Kliniken handelten sofort. Das Baby wurde in die Kinderklinik nach Höchst gebracht, wo es bestens versorgt werden konnte.

Als Tom Leo, als 1000. Baby in diesem Jahr, am 13. August in den Hochtaunus-Kliniken das Licht der Welt erblickte, hatte er das Rennen um diesen Titel vor zwei anderen kleinen Anwärtern geschafft. Julia und Lukas Kasperczyk freuten sich sehr über den Stammhalter, der mit seinem schwarzen Haarschopf ganz nach dem Vater kommt.

Doch nur wenige Stunden nach der Geburt schlug die Freude in große Angst um. „Nach der Geburt hat Tom Leo zunächst laut und kräftig geschrien“, erzählt Lukas Kasperczyk. „Doch später hat er plötzlich so ,maunzend‘ geatmet, als würde es ihm sehr schwer fallen.“ Zunächst habe man im Kreißsaal eine leichte „Anpassungsstörung“ vermutet, wie sie bei Babys, die per Kaiserschnitt entbunden werden, gelegentlich vorkommt.

Aber dann diagnostizierte die Kinderärztin eine Lungenentzündung, und Tom Leo wurde sofort im Baby-NAW, einem speziell auf die Rettung von Früh- und Neugeborenen ausgestatteten Notarztwagen, in die Kinderklinik des Klinikums Frankfurt-Höchst verlegt. Nur wenige Stunden hatte die 35 Jahre alte Mutter ihren Säugling nach der Geburt bei sich behalten können. In Höchst wurde das Baby gleich auf die Kinderintensivstation gebracht, und für die Eltern folgten zwei Tage des Bangens, da das zuerst verabreichte Antibiotikum nicht den gewünschten Erfolg zeigte. Erst das zweite Medikament brachte die ersehnte Besserung. Am dritten Tag nach der Verlegung ging es deutlich bergauf, und der Kleine konnte bald ohne zusätzliche Sauerstoffzufuhr gut atmen. Endlich konnte auch Julia Kasperczyk ihren kleinen Sohn wieder in den Arm nehmen, nachdem ihr Mann sie fortan zwischen den Kliniken hin und her fuhr. Mehr als zehn Tage musste Tom Leo in der Kinderklinik bleiben, bis die Familie zu Hause endlich vereint war.

„Wir waren so froh, dass wir so gut betreut wurden“, so der 35 Jahre alte zweifache Vater. „Die Entbindungsstation in den Hochtaunus-Kliniken ist wirklich etwas ganz Besonderes, und die Mitarbeiter waren unglaublich liebevoll.“ Und auch wenn er abends aus der Höchster Kinderklinik nach Hause gefahren sei, habe er immer ein gutes Gefühl gehabt, seinen kleinen Sohn dort so perfekt betreut zu wissen.

Das liegt nun alles hinter den Kasperczyks, und auch zu Hause entwickelt sich Tom Leo prächtig und nimmt tagtäglich reichlich zu. „Er fordert geradezu die exakten Essenszeiten aus der Kinderklinik ein“, sagt der Vater schmunzelnd. Auch die dreieinhalb Jahre alte Tochter Leni überschüttet Tom Leo mit Zuneigung und zeigt keinerlei Eifersucht auf den Neuankömmling, als wüsste sie genau, wie beschwerlich sich ihr kleiner Bruder ins Leben gekämpft hat.

„So langsam kehrt auch bei uns die Normalität ein“, so Julia und Lukas Kasperczyk. „In Tom Leos erster Nacht zu Hause haben wir allerdings kein Auge zugemacht und pausenlos an seinem Bettchen gestanden. Die Angst, die wir um ihn hatten, kann man einfach nicht so schnell abschütteln.“ red

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