Bad Homburg gibt U-2-Verlängerung grünes Licht

ÖPNV-Zusammenarbeit zwischen Frankfurt und Bad Homburg besiegelt

  • Anke Hillebrecht
    vonAnke Hillebrecht
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Der Magistrat der Kurstadt hat dem Vertrag zum Bau und der Verlängerung der U-Bahnlinie grünes Licht gegeben.

Der Magistrat der Stadt hat auf seiner Sitzung am vergangenen Montag der Interkommunalen Vereinbarung zwischen den Städten Frankfurt und Bad Homburg über Planung und Bau der Verlängerung der U-Bahnlinie 2 zugestimmt. Die Grundsatzvereinbarung regelt die prinzipielle Vorgehensweise zur Realisierung der U2-Verlängerung. Die beiden Städte bringen damit zum Ausdruck, dass die Umsetzung des Vorhabens mit jeweiliger entsprechender Unterstützung erfolgen soll.

Für die Umsetzung des Projekts wird eine Projektgesellschaft gegründet, bei der allein die Stadt Bad Homburg Gesellschafterin ist. Die Vereinbarung, die im Einklang mit den Ergebnissen des Bürgerentscheids und des ISEK-Prozesses formuliert wurde, regelt unter anderem, dass der Kurstadt durch den Betrieb der verlängerten U2 keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Die wesentlichen Inhalte der Interkommunalen Vereinbarung sind:

Die Stadt Bad Homburg ist alleinige Vorhaben - und Kostenträgerin. Die nicht förderfähigen Herstell-, Planungs- und Baunebenkosten sowie die Eigenanteile an den förderfähigen Kosten werden von der Stadt Bad Homburg getragen.

Die Kurstadt ist Bauherrin des Projekts. Für die Realisierung der Verlängerung der U2 wird eine Projektgesellschaft gegründet.

Ausschreibung und Vergabe weiterer Planungs- und Bauleistungen erfolgen durch die Stadt oder die Projektgesellschaft.

Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) begleitet und prüft die weiterführende Planung umfassend.

Antragstellerin der Fördermittel und damit auch deren Empfängerin ist die Projektgesellschaft der Stadt.

Betrieb und laufenden Unterhalt der verlängerten U2 erledigt die VGF.

Der Fahrplan beinhaltet einen 15-Minuten-Takt in der Haupt - und Nebenverkehrszeit (Montag bis Freitag zwischen 7 und 19 Uhr).

Die Fahrgeldeinnahmen infolge der Verlängerung gehen an die VGF.

Die für die U2 -Verlängerung erforderlichen Grundstücke werden von der Stadt Bad Homburg gekauft und verbleiben im Eigentum der Stadt.

Die Stadt Bad Homburg ist verantwortlich für die erforderlichen Reinvestitionen der Ingenieurbauwerke (Brücken), des Tunnelbauwerks einschließlich der unterirdischen Station und deren Ausstattung (Aufzüge, Medien, Lüftung).

Die VGF ist verantwortlich für die erforderlichen Reinvestitionen der ober- und unterirdischen Fahrwege einschließlich elektrischer Streckenausrüstung und Signaltechnik, Haltestellen und Stationen nebst fahrbetrieblicher Ausstattung (etwa Fahrscheinautomaten, Haltestellenausstattung, Anlagen). red

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