Einschränkungen

PPR-Kreuzung wird an zwei Wochenenden jeweils halbseitig gesperrt

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Bevor Mitte August die PPR-Kreuzung baustellenfrei und durch intelligente Ampeln besser befahrbar ist, müssen Kraftfahrer noch an zwei Wochenenden Einschränkungen in Kauf nehmen. Nach Dornholzhausen kommt man nur über Umwege; den Pendlern aus dem Usinger Land drohen neue Staus.

Die gute Nachricht: Ende der 33. Kalenderwoche, also zum 17. August hin, will die Baufirma Schütz die Straßenarbeiten auf der PPR-Kreuzung beendet haben – und alle Warnbaken mitnehmen. Dann soll der Verkehr auf dem wichtigen Knotenpunkt zwischen Vordertaunus und Usinger Land dank einiger Verbesserungen zügiger rollen als vor dem Umbau. Dazu später.

30 000 Fahrzeuge passieren die Kreuzung täglich. Durch die starke Beanspruchung haben sich Bodenwellen in den Asphalt eingegraben; zwei von drei Schichten sind verschlissen. Daher wird der gesamte Knotenpunkt neu asphaltiert. Dies geschieht in zwei Abschnitten: Am kommenden Wochenende, von Freitag, 10 Uhr, bis Montag, 4 Uhr, wird der Dornholzhausen zugewandte Teil gesperrt.

Die Achse aus Richtung Oberursel/A 661 in Richtung Saalburg/Usinger Land bleibt bestehen und wird jeweils einspurig auf der verbleibenden Kreuzungsseite verlaufen. Fahrten direkt von und zur Lindenallee in Dornholzhausen sind in dieser Zeit nicht möglich. Der Verkehr wird über die Dornholzhäuser Straße (Einmündung kurz vor dem Golfplatz) geführt. Wer also von Homburg in den Stadtteil will, muss nach der Polizeistation rechts und kurz nach der Fußgängerbrücke links abbiegen. „Für die Linksabbieger wird eine Ampel aufgestellt“, erläutert Markus Schmitt vom städtischen Fachbereich Straßenbau, mit Blick auf den zu erwartenden Gegenverkehr aus Richtung Saalburg.

Am Wochenende danach ist die andere Seite dran: Von Freitag, 3. August, bis Montag, 6. August, wird der Bereich in Richtung Polizeistation asphaltiert. Wieder wird man auf der B 456 geradeaus fahren, aber nicht in Richtung Bad Homburger Innenstadt abbiegen können. Die Umleitung wird über die Abfahrt Oberstedten geleitet; über die Niederstedter und Urseler Straße geht es dann in die City. Schmitt hofft, dass die Asphaltarbeiten schon am Sonntagabend fertig sind.

„An den beiden Wochenenden wird es zum Rückstau kommen“, kündigt der Baufachmann an. Gerade an den Freitagen. Denn jedes Mal, wenn die Behelfsampel in Höhe der Dornholzhäuser Straße rot wird, muss der Geradeausverkehr ins und vom Usinger Land warten. „Falls es sich massiv zurückstaut, wird ein Ordnungspolizist den Verkehr per Hand regeln“, kündigt Schmitt an.

Gearbeitet wird nur tagsüber; so habe die Baufirma ihre Kräfte für die Sonntage frei und Übergaben würden vermieden, erläutert Schmitt – sie seien diffizil bei Asphaltarbeiten, da es auf den Zentimeter genau stimmen muss. Auch die Auskühlzeiten für den Asphalt sind dabei eingerechnet.

Sind diese beiden „heißen“ Wochenenden vorbei, wird es noch knapp zwei Wochen dauern, bis der Knotenpunkt wieder voll funktionsfähig ist. Das soll am Freitag, 17. August, der Fall sein. Am meisten versprechen sich die Verkehrsplaner davon, dass der Geradeaus-Verkehr auf der B 456 künftig auf zwei Spuren über die Kreuzung geführt wird. Dann sollen es mehr Autos pro Grünphase über die Kreuzung schaffen; anschließend müssen sich die Fahrer von der rechten auf die linke Spur einordnen.

Schneller wird’s auch für Rechtsabbieger aus Dornholzhausen oder aus Richtung Polizei gehen: Sie müssen keine Ampel beachten und können fahren, sofern kein Auto kommt und kein Fußgänger die Bedarfsampel drückt. Fußgänger gelangen bei Grün auf neu gestaltete Verkehrsinseln und von dort über eine weitere Ampel über die Kreuzung.

Die reine Fußgängerampel in Höhe Kälberstücksweg bleibt bestehen; sie schaltet nur auf Grün für die Fußgänger, wenn es gerade vorn auf der Kreuzung für die Autos aus Dornholzhausen grün ist. Schmitt: „Sonst gibt es für die geradeaus fahrenden Autos auf der B 456 nicht genug Rückstaufläche.“

920 000 Euro kostet der Umbau, den die Stadt für Hessen Mobil durchführt. Die Maßnahme ist für Verkehrsmengen ausgerichtet, die laut Gutachten für 2030 prognostiziert wurden. Der Verkehr aus dem und ins Usinger Land hat

Grüne Welle

– sofern auf der Querverbindung Bad Homburg – Dornholzhausen kein wartendes Auto an der Ampel steht.

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