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Auszeichnung

Das sind die schönsten Hausfassaden in Bad Homburg

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157 Jahre alt ist der Kur- und Verkehrsverein (KVV) bereits. Seit 2004 zeichnet er Hausbesitzer aus, die Mühe in die Sanierung ihrer Fassade gesteckt haben – und vergibt den „Stein des Anstoßes“. Eine Maßnahme mit pädagogischem Effekt.

Ein Fachwerkhaus ist ein Hingucker – vor allem dann, wenn es frisch saniert ist. Unter den Fassaden, die der Kur- und Verkehrsverein (KVV) in diesem Jahr prämiert hat, sind gleich drei Fachwerkhäuser. Ihre Eigentümer haben zuweilen zuerst in die Geschichtsakten geschaut und geforscht, wie das Haus in früheren Jahrhunderten aussah, um es so authentisch wie möglich wieder herzurichten.

Das Schwesternhaus in Kirdorf gehört auch zu den prämierten Gebäuden. Es wurde in den vergangenen Jahren aufwendig saniert. Zu verdanken ist die Initiative der katholischen Kirchengemeinde sowie den Aktiven im Ort – was in Kirdorf teilweise deckungsgleich ist. Das Geld für die Maßnahme kam zum großen Teil durch den Verkauf des Gemeindezentrums St. Franziskus zusammen; für die Fenster fand man Sponsoren.

„Hier steht die persönliche Initiative im Mittelpunkt – das ist toll“, lobte OB Alexander Hetjes (CDU) am Dienstagabend bei der Verleihung der Urkunden und Plaketten, die die Eigentümer an ihren prämierten Fassaden anbringen können. KVV-Vorsitzender Wolfgang Herder freute sich zudem darüber, dass die Sanierungsarbeiten meist von ortsansässigen Handwerksbetrieben erledigt wurde. Alle vier Prämierten machten denn auch begeistert Werbung für „ihre“ Handwerker. Im Folgenden lesen Sie eine Übersicht über die Fassaden.

Auch die Negativ-Prämierung, der „Stein des Anstoßes“, wurde in Abwesenheit des Inhabers verliehen. Auserkoren hat der KVV das Wohnhaus Am Mühlberg 35. „Gebäude und Grundstück befinden sich in einem beklagenswerten Zustand“, heißt es. „Das Haus selbst ist unbewohnbar, der Garten verwildert.“ Es sei wünschen, dass der Eigentümer „dem weiteren Verfall ein baldiges Ende bereitet“ – zumal es gleich nebenan ein gutes Beispiel gibt.

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