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Die Turn-Mädchen der SGK Bad Homburg ernteten viel Beifall für ihre Vorführung.

Ehrung im Kurhaus

Sportlich, sportlich, diese Homburger!

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Seit 15 Jahren eine schöne Tradition: Die Kurstadt ehrt ihre erfolgreichen Sportler. Und der OB verspricht, dass die Zuschüsse für den Sport nicht gekürzt werden.

„25 Jahre Deutsche Einheit“ lautete das Motto der Sportlerehrung der Stadt Bad Homburg, bei der am Freitagabend auf der Bühne im Kurhaus 67 Athleten aus 17 Vereinen in 14 verschiedenen Sportarten für ihre Erfolge im zurückliegenden Kalenderjahr ausgezeichnet wurden.

Fair-trade-Schokolade in quadratischer Form sowie eine vergoldete Zwei-Euro-Münze überreichten Oberbürgermeister Michael Korwisi (Grüne) und Stadtverordnetenvorsteher Holger Fritzel neben der obligatorischen Urkunde an die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler.

Korwisi freute sich, zahlreiche bekannte Gesichter („unsere Stammkunden“), aber auch einige neue im Kreis der Ausgezeichneten zu entdecken, lobte in Anwesenheit von Sportkreis-Chef Norbert Möller und Sportring-Vorsitzendem Dr. Klaus Beckerling das ehrenamtliche Engagement der Trainer und Funktionäre und verwies auf zahlreiche Bauprojekte, mit denen die Sportstadt Bad Homburg nachhaltig zukunftssicher gemacht wird.

Bereits fertiggestellt worden sind der neue Feri-Sportpark II am Nieder-stedter Weg und die Accadis-Sporthalle in Ober-Eschbach.

Weitere Projekte wie der Sporthallen-Anbau an der Gesamtschule am Gluckenstein, die neuen Wettkampfstätten an der Langen Meile in Gonzenheim, an der Maria-Scholz-Schule und der Ersatzbau für die Halle in der Frölingstraße auf dem Gelände der ehemaligen Georg-Kerschensteiner-Schule sind in Arbeit. Nicht zu vergessen die Sanierung der Albin-Göhring-Halle sowie die Kunstrasenplätze am Wiesenborn, an der Sandelmühle und im Wingert-Sportpark.

„Die Zuschüsse an die Sportvereine bleiben auch im Haushaltsjahr 2015 in gleicher Höhe erhalten“, versicherte der OB und knüpfte daran die Erwartung, dass auch in den kommenden Jahren wieder viele Athleten ausgezeichnet werden können, die für Bad Homburger Vereine starten oder in der Kurstadt wohnen.

Die Sportlerehrung der Stadt Bad Homburg hat inzwischen eine 15-jährige Tradition und wurde vom damaligen Oberbürgermeister Reinhard Wolters aus der Taufe gehoben.

Moderator Werner Damm führte gewohnt souverän durch das zweistündige Programm, wobei er auch den Flugzeugabsturz in Frankreich nicht ausklammerte und dazu die Mitglieder des Luftsportclubs Bad Homburg sensibel befragte. „Das trifft einen sehr und ist für uns Piloten schwer vorstellbar“, beantworte Hessenmeister Max Reuter die entsprechende Frage. Seiner Meinung nach sei die frühe Aussage des französischen Staatsanwalts nach den Gründen für die Katastrophe „vorschnell“ gewesen – eine Aussage, die von vielen Teilnehmern der Sportlerehrung mit Beifall bedacht wurde.

Zum Rahmenprogramm der Feier gehörten der Auftritt einer Gruppe von Turn-Mädchen der SGK Bad Homburg (die bekanntlich heuer ihr 125-jähriges Bestehen feiert) und zwei Einlagen von Andrea Volk, die als Comedian aus Köln das Zusammenleben zwischen Mann und Frau sowie Interessantes aus den Bereichen Sport und Islam zu berichten wusste.

Für die Ehrungsfeier im Jahr 2016 hat Damm bereits einen Programmpunkt eingefordert. „Das möchte ich gerne mal live sehen“, freut er sich auf eine Darbietung von Katja und Harald Butterweck vom Jugend-Kulturtreff E-Werk, die mit dem Team „RheinMain Tornados“ in der Einrad-Hockeyliga in Düsseldorf den dritten Platz bei den B-Meisterschaften belegt hatten.

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