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?Ocean Dreams? und ?4 Beaufort?, so hat Rebekka Henkel ihre Meeresbilder genannt.

Ausstellung in der Englischen Kirche

Wellenstudien einer Seglerin

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Welche Farbe hat Wasser? Wie malt man die Bewegung der Wellen, wie bringt man den spritzigen, sehr vergänglichen Moment der Gischt aufs Papier? Rebekka Henkel hat sich eingehend mit dem Thema befasst.

Welche Farbe hat Wasser? Wie malt man die Bewegung der Wellen, wie bringt man den spritzigen, sehr vergänglichen Moment der Gischt aufs Papier? Rebekka Henkel hat sich eingehend mit dem Thema befasst. Die Malerin aus Niedernhausen stellt noch bis 24. April 48 ihrer Werke in der Englischen Kirche aus. Wer sie sieht, bekommt gleich Lust auf Urlaub. „Meeresrauschen und Sommerwind“ heißt die Schau denn auch.

Aus dem Segelboot und vom Strand aus hat Rebekka Henkel das Meer eingefangen und in Öl oder Acryl auf der Leinwand festgehalten. Ein einsamer Angler im leise auslaufenden Wasser, eine stürmisch umtoste Buhne auf Rügen, ein ruhig dahintreibender Fischkutter vor Norderney oder einfach nur Wasser unter abziehenden grauen Wolken – es sind wahre Wellenstudien, die die Malerin da betreibt.

Auch ihre „Wahlheimat“, den Taunus, hat sie gemalt. „Eine Hundehalterin muss und darf bei jedem Wetter raus in die Natur“, erklärt sie lachend. Liebliche Streuobstwiesen, in deren Laub die Sonne tanzt, und einige Blumenbilder, deren Detailgenauigkeit verblüfft. Gestochen scharf sind die Cosmea-Blüten, deren Rosa prima in den dunkelgrünen Hintergrund passt. Diesen hat Henkel bewusst schwammig gelassen. „So kann sich die Fantasie des Betrachters besser entfalten“, meint sie. Gerne malt sie in Öl, damit sie sich, während das Bild trocknet, länger mit dem Motiv auseinandersetzen kann.

Heute Abend wird die Ausstellung in der Englischen Kirche mit einer Vernissage eröffnet. Sie beginnt um 19 Uhr. Die Bilder sind dann bis 24. April bei allen Veranstaltungen im Kulturzentrum zu sehen, ansonsten samstags und sonntags, jeweils von 11 bis 14 Uhr.

(ahi)

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