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SGK bekommt ihre Halle

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Der Hallenneubau der SGK rückt näher: Nachdem die Mitglieder dem 2,1-Millionen-Projekt zugestimmt haben, können jetzt die Verträge zwischen Verein, Stadt und Kreis unterzeichnet werden.

Eine Sport- und Gymnastikhalle mit Nebenräumen – das wünscht sich die SGK Bad Homburg schon seit vielen Jahren. Und seit geraumer Zeit werden diesbezüglich auch intensive Gespräche mit der Stadt und dem Hochtaunuskreis geführt. Gedacht ist an einen Anbau an die GaG-Sporthallen. Jetzt hat das Projekt eine weitere Hürde genommen: Rund 140 Mitglieder haben auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der SGK ihr Placet für den Anbau gegeben.

In den vergangenen Jahren waren viele Konzepte ent- und danach wieder verworfen worden, bis man auf den Anbau an die GaG-Hallen gekommen war. „Dafür sind nun zahlreiche technische und juristische Fragen einvernehmlich mit Stadt und Kreis geklärt und die erforderlichen Verträge unterschriftsreif ausgehandelt worden“, berichtete der Vorsitzende Jürgen Sukop.

Kreisbeigeordneter Uwe Kraft (CDU) merkte an, dass sich die SGK in den vergangenen Jahren erfolgreich weiterentwickelt und ihr Sportangebot ausgeweitet habe – was die Notwendigkeit weiterer Hallenkapazitäten unterstreiche. Daher hat man sich beim Kreis dafür entschieden, das erforderliche Grundstück der SGK für 30 Jahre kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

Auch Bürgermeister Karl Heinz Krug (SPD) ist von einer Ausweitung der vorhandenen Hallenkapazitäten überzeugt. Er wies noch mal auf die besondere Konstellation mit drei Vertragspartnern hin, die für die Realisierung des Vorhabens notwendig sind. Bereits im Juni 2015 hatte das Parlament beschlossen, maximal 1,6 Millionen Euro für das Projekt zur Verfügung zu stellen. Nun sei der Verein am Zug, das Projekt innerhalb des Gesamtbudgets von 2,1 Millionen zu realisieren.

In einer detaillierten Präsentation stellte der Leiter des SGK-Bauausschusses, Dr. Joachim-Dietrich Reinking, den Mitgliedern das Bauprojekt vor – inklusive Baufinanzierung, Folgekosten und vertraglichen Regelungen.

Am Ende stimmten die Mitglieder einstimmig für das ambitionierte Projekt. Nun, so Reinking, könnten die Verträge unterzeichnet und die Genehmigungsplanung begonnen werden.

(col)

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