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Betreuung ab sieben Uhr

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Wehrheimer Schüler können künftig früher beaufsichtigt werden

Wehrheim -In Wehrheim soll die Kostenbeitragssatzung für die Schülerbetreuung an der Limesschule angepasst werden. Einen entsprechenden Entwurf hat der Sozialausschuss in seiner jüngsten Sitzung vorgestellt und einstimmig verabschiedet.

Die wichtigste Änderung ist wohl, dass künftig eine Betreuungszeit von 7 Uhr bis 7.30 Uhr angeboten wird, die mit 2,75 Euro für eine halbe Stunde zu Buche schlägt. Die Anpassung war notwendig geworden, da besonders das Frühmodul von Eltern immer mehr gefragt worden sei, sagt Fachbereichsleiterin Claudia Christ. Es gebe etwa 15 Kinder, die dauerhaft das Angebot in der Frühe besuchen würden. Zudem seien zahlreiche Anfragen von Eltern eingegangen, die es kurzfristig in Anspruch nehmen möchten.

Großer Zuspruch bei den Eltern

Diese Aufweitung der Betreuungszeit stieß auf großen Anklang bei den Mitgliedern des Sozialausschusses. Sowohl Nora Schumann (FDP) als auch Heidrun Mony (SPD) zeigten sich sehr zufrieden. Mony wie auch Christ berichteten im Gespräch, dass sie von Eltern angesprochen worden seien, die genau diese Betreuungszeiterweiterung gewünscht hatten. Schumann hob hervor, dass die Gemeinde mit einem solchen Betreuungsangebot die Attraktivität von Wehrheim deutlich erhöhe.

In Zukunft läuft die Betreuungsvereinbarung weiter, wenn bis zum 31. März eines Jahres eine aktuelle Bestätigung der Berufstätigkeit beider Elternteile oder des allein erziehungsberechtigten Elternteils in der Schülerbetreuung vorliegt.

Künftig besteht zudem weiter die Möglichkeit zur flexiblen Buchung von zusätzlichen Betreuungszeiten im Anschluss an die bereits gebuchte Betreuungszeit. Der dafür zu entrichtende Betrag beläuft sich auf 5,50 Euro pro Stunde. Änderungen in den Betreuungszeiten können nur jeweils zum neuen Schulhalbjahr schriftlich über das Ummeldeformular bis zum 15. Dezember (für eine Änderung zum 1. Februar des folgenden Jahres) oder bis zum 15. Juni für das neue Schuljahr vorgenommen werden. Zudem gibt es mit Beginn des neuen Schuljahres noch zusätzlich die Möglichkeit, Betreuungszeiten zu ändern. Die Änderung der Betreuungszeiten muss bis zwei Wochen nach Beginn des Schuljahres schriftlich vorliegen. Reichen die Betreuungskapazitäten nicht aus, kann eine Änderung aber auch abgelehnt werden. Ein Kind kann von der Betreuung ausgeschlossen werden, wenn es die Schülerbetreuung massiv stört, wenn die Erziehungsberechtigten mit der Zahlung des Betreuungs- oder Verpflegungsentgeldes (oder beidem) zwei Monate im Rückstand sind oder die aktuelle Bestätigung der Berufstätigkeit der Eltern bis zum 31. März nicht vorliegt. Da es in der Vergangenheit immer wieder Situationen gegeben habe, in denen die Betreuungsbeiträge nicht oder nur sehr unregelmäßig entrichtet wurden, hat die Gemeindeverwaltung nun eine Änderung in den Voraussetzungen veranlasst. inf

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