Mit Betteltrick Zugang ins Haus erschlichen

Erneut ist eine ältere Frau Opfer ihrer Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft geworden. Mit dem üblen Betteltrick erlangte ein Mann am Donnerstagvormittag in der Kurmainzer Straße mit der Masche,

Erneut ist eine ältere Frau Opfer ihrer Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft geworden. Mit dem üblen Betteltrick erlangte ein Mann am Donnerstagvormittag in der Kurmainzer Straße mit der Masche, Spenden für ein leukämiekrankes Kind sammeln zu wollen, das Vertrauen der Frau und dann auch noch den Zugang zu ihrem Haus. Einmal in der Wohnung angelangt und eine positive zwischenmenschliche Verbindung geschaffen, versorgte die Frau den Täter mit Essen und gestattete ihm den Gang zur Toilette.

Das nutzte der Dieb aus und hielt unbemerkt in den übrigen Räumen nach Beute Ausschau. Die ältere Dame wurde erst misstrauisch, als sie den Mann nicht aus dem Badezimmer, sondern aus dem Wohnzimmer kommen sah. Und als der Täter sich dann eilig aus der Wohnung entfernte, musste die 79-Jährige entdecken, dass mehrere hochwertige Armreifen verschwunden waren.

Der Täter ist etwa 28 bis 32 Jahre alt, 1,65 bis 1,70 Meter groß, hat kurze dunkle Haare und spricht gebrochen Deutsch. Der Dieb war dunkel gekleidet und hat einen auffälligen Gang. Die Polizei hält es für möglich, dass er an einem Hüftschaden leidet.

Dieser Fall zeigt wieder einmal, dass vor allem ältere Menschen gerne von Trickdieben als Opfer ausgewählt werden, erklärt die Kripo. Die Täter machten sich dabei die Hilfsbereitschaft und Vertrauensseligkeit dieser Altersgruppen zunutze. Die Polizei appelliert daher, sich nicht durch fragwürdiges Verhalten fremder Menschen überlisten zu lassen und diese auf keinen Fall mit in die Wohnung zu nehmen.

(red)

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