Blickachsen Bad Homburg

Blickachsen: Aufbau beginnt im März

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Die zehnte Blickachsen-Schau steht in diesem Sommer bevor. Neun Orte im Rhein-Main-Gebiet werden bespielt, die allen voran im Taunus liegen.

Aufregende Sichtverbindungen lassen sich nicht nur im Lennéschen Kurpark von Bad Homburg herstellen. Galerist Christian Scheffel hat sich im Rhein-Main-Gebiet umgesehen und weitere Orte gefunden, die bei der von ihm ins Leben gerufenen Freiluft-Ausstellung in diesem Jahr Schauplatz sein sollen. Interessante Lokalitäten fand er vor allem im Taunus.

Nachdem Plastiken bereits 2013 einen neuen Blick auf zwei geschichtsträchtige Plätze am Limes geworfen haben, soll in diesem Jahr die Saalburg in die Schau einbezogen werden, auch sie Teil des Unesco-Weltkulturerbes. Ob die Kunst vorm oder im Römerkastell platziert werden soll, wollte Blickachsen-Sprecherin Sunita Scheffel noch nicht verraten. Auch der Hessenpark wird Schauplatz; im Neu-Anspacher Freilichtmuseum wurde der Marktplatz auserkoren.

Kronberg wird ebenfalls Blickachsen beherbergen: Im Victoriapark sollen die Skulpturen einen Dialog mit der Musik eingehen und Parkwandler zu den Konzertorten des Kronberg Academy Festivals leiten. In Konzerten werden Solisten des Festivals auf ausgewählte Skulpturen musikalisch Bezug nehmen und so „ein Band über die Gattungsgrenzen hinaus knüpfen“.

Eine Raum-Klang-Installation wird Besucher der Burg Eppstein auf ihrem Weg durch die eindrucksvolle Kulisse des 1122 erstmals urkundlich erwähnten Gemäuers begleiten. Weitere Plastiken werden erneut den Skulpturenpark Niederhöchstadt in Eschborn sowie das Kloster Eberbach im Rheingau zieren. Rund um das IG-Farben-Haus auf dem Campus Westend in Frankfurt werden Skulpturen aufgestellt, und auch vor der Kunsthalle Darmstadt kann man wieder Blickachsen-Skulpturen besichtigen. Kern der Schau werden wie immer Kur- und Schlosspark Bad Homburg sein; dort werden die Lennéschen Blickachsen fortgeführt, die der Biennale ihren Namen gaben.

Somit wird die Biennale an ihrem zehnten Geburtstag wieder ein Stück weiterwachsen. Nach über 90 Werken von Künstlern aus 15 Ländern, die 2013 bei „Blickachsen 9“ an sieben Orten zu sehen waren, will Christian Scheffel gemeinsam mit seiner Co-Kuratorin Sara Weyns, Direktorin des in diesem Jahr kooperierenden Middelheimmuseums Antwerpen, acht Standorte außerhalb Bad Homburgs bespielen. Derzeit stimmen die beiden Kuratoren ab, welche Werke wo gezeigt werden. In der zweiten Märzhälfte, so Sunita Scheffel, werde bereits der Aufbau der Skulpturen beginnen.

Die Blickachsen, eine der größten Schauen für zeitgenössische Großskulpturen, findet vom 31. Mai bis 4. Oktober statt.

(ahi)

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