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BUND fordert Umdenken von CDU und FDP

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Wehrheim (red). Zehn Jahre nach dem sogenannten »1. Energiegespräch« hat der BUND Wehrheim ein sofortiges Umdenken der Wehrheimer Politik, namentlich der CDU und der FDP, zur Windkraft auf dem Winterstein gefordert. Denn trotz gegenteiliger Versprechungen der Taunus-Politiker vor zehn Jahren sei bislang nur wenig geschehen. »Wichtiger als die Unabhängigkeit von importiertem Gas und Öl erschien manchen Bürgern und ihren Vertretern, vor allem bei CDU und FDP, ein ›unzerstörtes Landschaftsbild‹«, beklagt Michael Pyper, Vorstandsmitglied des Wehrheimer BUND.

Man habe es der Initiative und dem Geldbeutel von Privatleuten überlassen, sich eine Fotovoltaikanlage auf das Dach zu installieren. Gesetzliche und bürokratische Hürden sowie das Fischen nach Wählerstimmen bremsten bislang jede fortschrittliche Planung.

Lediglich in Weilrod und Grävenwiesbach handelten die Politiker. »Die dort errichteten Windkraftanlagen erweisen sich nun als segensreich auch für die Gemeindefinanzen, betont Pyper. Inzwischen gebe es kein unzerstörtes Landschaftsbild mehr, wie jeder Wehrheimer beim Blick auf die Taunushänge feststellen könne. Die für Windräder nötigen Flächen lägen vom Wald befreit.

Der BUND fordere die Wehrheimer CDU und FDP daher auf, sofort ihre ablehnende Haltung zur Vereinbarung der vier Anliegergemeinden des Winterstein abzulegen und dieser zuzustimmen - im Sinne des Umweltschutzes und der Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen, sagte Michael Pyper.

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