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CDU sieht offene Fragen zu Feuerwehr-Zentrum

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Weilrod (sng). »Wir sind mit den Antworten nicht zufrieden«, monierte Armin Ott (CDU) in der jüngsten Weilroder Gemeindevertretersitzung im Bürgerhaus von Emmershausen am Donnerstagabend. Die CDU hatte im Vorfeld der Sitzung zahlreiche schriftliche Fragen zum Thema Feuerwehr-Dienstleistungszentrum Goldener Grund - Taunus in Bad Camberg gestellt, an dem sich Weilrod beteiligen will.

Und diese Fragen hatte die Verwaltung vorab ebenso schriftlich beantwortet.

Unter anderem wollte die CDU wissen, ob überhaupt Feuerwehrangehörige bei der Bewertung des Nutzens solch eines Dienstleistungszentrum beteiligt waren. Dies konnte bejaht werden. »Ohne deren Fachkompetenz wäre eine solch komplexe Betrachtung mit Bewertung nicht möglich gewesen«, hieß es unter anderem bei den Antworten. Außerdem hatte die CDU noch Fragen zur Kostenkalkulation, zur Abrechnung der Leistungen, zur Kompatibilität der Ausrüstung der beteiligten Feuerwehren und zu betrachteten Alternativen. Ott kündigte nach den für ihn nicht zufriedenstellenden Antworten weitere Nachfragen an.

Auch die Grünen hatten zahlreiche schriftliche Anfragen gestellt, sie wurden jedoch vertröstet, eine schriftliche Antwort auf die Fragen lag noch nicht vor. Eine Anfrage drehte sich um eine Mobilfunkantenne bei Gemünden, die mit einem durch Benzin betriebenen Generator mit Strom versorgt wird. Eine weitere beschäftigte sich mit den Ausgleichsmaßnahmen zum Neubaugebiet Neuerborn. Auch wollten die Grünen wissen, wann das in Arbeit befindliche Handbuch zur Pflege der Grünflächen und Wegeränder vorgestellt werde. Und schließlich wollten sie den Sachstand zum Thema Klimakommune Hessen erfragen.

Bürgermeister Götz Esser (FWG) legte in der Gemeindevertretersitzung zahlreiche schriftliche Mitteilungen des Gemeindevorstands vor. Neben anderen Auftragsvergaben sei die Durchführung einer Lichtkunst-Installation zum Abschluss des Jubiläumsjahres 50 Jahre Gemeinde Weilrod am 29. Oktober dieses Jahres vergeben worden.

Außerdem unterrichtete Esser die Gemeindevertreter über die Hilfen der Gemeinde für aus der Ukraine geflüchtete Menschen (diese Zeitung berichtete). Erfreulich sei schließlich, dass der Haushalt der Gemeinde Weilrod für 2022 ohne Auflagen vom Hochtaunuskreis genehmigt worden sei.

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