Digitale Datenbanken, die nicht nur für Historiker interessant sind

  • schließen

Die nähere Überprüfung des Historischen Kurviertels fand im Zusammenhang mit der Aufarbeitung der Kurgeschichte statt, für die ein Bestandskataster angefertigt wurde.

Die nähere Überprüfung des Historischen Kurviertels fand im Zusammenhang mit der Aufarbeitung der Kurgeschichte statt, für die ein Bestandskataster angefertigt wurde. Hieraus entstanden später zwei Datenbanken, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung. Die digitale Karte „Orte der Kur“ enthält historische Bilder zu den Themen Gastronomie, Kultur, Infrastruktur sowie Sozial- und Gesundheitswesen. 150 Gebäude und Institutionen zur Kur- und Badekultur wurden in der Stadttopografie verortet und mit zusätzlichem Material für jedermann zugänglich gemacht unter: .

Und das „Digitale Gebäudebuch“ erfasst alle historischen Besonderheiten zur bewegten Geschichte der einzelnen Gebäude im Kurviertel, online unter der Adresse: .

Apropos „Aufarbeitung der Kurgeschichte“. Die kam nicht von ungefähr, sondern ist der auf Initiative des damaligen Oberbürgermeisters Michael Korwisi (Grüne) lancierten Bewerbung der Kurstadt um den Welterbe-Titel „Great Spas of Europe“ zu verdanken. Die scheiterte zwar, aber die mit der Bewerbung verbundene Forschung war immens. Auch finanziell. Über eine halbe Million wurden in Forschungsarbeiten, Schriftverkehr und dergleichen mehr investiert. Der größte Batzen von 132 209,63 Euro wurde für die stadtgeschichtliche Forschung ausgegeben. Genau darin enthalten sind unter anderem die „Orte der Kur“ und das „Digitale Gebäudebuch“.

( sbm)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare