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Dorfpark in Hasselbach putzt sich heraus

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Das Fundament für die Grillhütte ist in Arbeit: Ortsvorsteher Justus Hill (links) und sein Stellvertreter Christopher Krüger freuen sich, dass es im Park weitergeht. © Sabine Neugebauer

Weilrod-Hasselbach (sng). Ein großes Projekt steht in diesem Jahr in Hasselbach an: die Umgestaltung des Parks. Wie Ortsvorsteher Justus Hill und sein Stellvertreter Christopher Krüger, beide FWG, im Gespräch mit dieser Zeitung berichteten, sei der Plan dafür fertig. Dieser hängt auch im Schaukasten am Brunnenplatz aus. Unter Federführung des ehemaligen Ortsvorstehers, Heiko Zander, habe eine Arbeitsgruppe diesen Plan entwickelt, so Hill weiter.

Und die Hasselbacher Bürger seien interessiert, vielfach werde er gefragt, wie und wann es im Park weitergehe.

Es ist vorgesehen, den Bachlauf aufzuweiten und mäandrieren zu lassen. Der Teich soll vergrößert und durchströmt werden, damit die Wasserqualität verbessert wird. Der Teich wird dicht umpflanzt, ein Zugang verbleibt dann nur noch auf der Nordseite.

Eine Boulebahn soll an einer ebenen Stelle gebaut werden. Zur Straße hin soll eine abschirmende Hecke gepflanzt werden. Drei Esskastanien sollen den Baumbestand ergänzen. Für die Grillkota ist ein Fundament bereits im Bau. Außerdem soll der Park durch Kinderspielgeräte aufgewertet werden.

Die meisten Bauarbeiten werden an Firmen vergeben und mit Zuschüssen durch das Dorfentwicklungsprogramm finanziert. Aber die Pflanzarbeiten sollen in Eigenleistung erfolgen. Dafür suchen Hill und Krüger helfende Hände, dabei denken sie beispielsweise auch an die Jugendfeuerwehr oder den Kindergarten.

Neue Bänke für den Sportplatz

Im Dorf gebe es aber auch noch andere Ideen, berichtete Hill. Nur seien diese wegen der Pandemielage noch nicht so weit gediehen, dass sie umgesetzt werden könnten. Am Hasselbacher Sportplatz sollen beispielsweise die Bänke erneuert werden. Dank des noch gut gefüllten Ortsbeiratsbudgets, sei dies sicher kein Problem. Die Gelder des Ortsbeiratsbudgets aus den vergangenen beiden Jahren konnten noch in dieses Jahr übertragen werden, da es kaum möglich gewesen sei, diese auszugeben.

»Wer den alten Kindergarten kennt und weiß wie er aussieht, weiß auch, da muss etwas passieren«, so der Ortsvorsteher. Denn die Gemeinde plant ja, in Hasselbach neben dem Feuerwehrgerätehaus einen neuen Kindergarten zu errichten. Eine weitere Idee, die noch auf Umsetzung wartet, ist die Anpflanzung einer Streuobstwiese, was von Jörg Erwe (SPD) initiiert wurde.

Ansonsten beschreibt Hill das zurückliegende Jahr mit »still ruht der See«. Pandemiebedingt habe nicht so viel in Angriff genommen werden können, wie geplant. Ein kleines Highlight vor Weihnachten sei das Schmücken des Weihnachtbaumes auf dem Brunnenplatz gemeinsam mit den Kindergartenkindern gewesen, blickt der Ortsvorsteher zurück. Hier am Brunnenplatz solle auch die in die Jahre gekommene Bepflanzung der Mauer »durchforstet« werden. Allgemein klappe die Zusammenarbeit mit der Gemeinde gut, nur manches dauere verwaltungsbedingt etwas länger.

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